
Soll ich die Nahrung anrühren? Muss ich sie abkochen? Kann ich sie aufbewahren? Es tauchen immer wieder viele Fragen rund um die Zubereitung von Babynahrung auf. Hier haben wir für Sie die häufigsten Fragen und die Antworten darauf zusammengestellt.
1. Muss ich Mineralwasser abkochen?
Sicherheitshalber sollte es abgekocht werden, vor allem, wenn die Flasche bereits geöffnet wurde. Bei Luftkontakt besteht die Möglichkeit, dass Keime aus der Umgebung in die Flasche gelangen. Empfehlenswert ist die Zubereitung von Säuglingsnahrungen mit Baby-Wasser. Es wird keimfrei abgefüllt und ist dadurch besonders schadstoffarm. Ist die Packung bereits länger als zwei Tage angebrochen, sollte man die benötigte Trinkmenge abkochen.
2. Ist zu hartes Trinkwasser für Babys schädlich?
Grundsätzlich stellt hartes Wasser keine Gesundheitsbeeinträchtigung für Säuglinge dar, allerdings kann manchmal die Löslichkeit von Säuglingsnahrungen beeinträchtigt werden. Empfehlenswert ist die Zubereitung von Säuglingsnahrungen mit Baby-Wasser (s. Frage 1).
3. Darf ich Säuglingsnahrung in der Mikrowelle erwärmen?
Besser nicht! Bei der Mikrowellenerhitzung kann es zur ungleichen Wärmeverteilung in den Lebensmitteln kommen, d.h. es gibt gleichzeitig kühle und sehr heiße Stellen (Gefahr des Verbrühens!).
4. Ist das Auskochen von Fläschchen und Sauger unbedingt notwendig?
Zumindest bis Ende des 6. Lebensmonats sollte diese Methode beibehalten werden. Erst wenn das Kind damit beginnt, andere Gegenstände in den Mund zu nehmen, verliert die Desinfektion der Flaschen und Sauger langsam an Bedeutung.
5. Welches ist der richtige Sauger für mein Baby?
Empfehlenswert sind altersgemäße Flaschensauger mit entsprechender Lochung. Zur Kontrolle: aus der auf den Kopf gedrehten Flasche sollte es konstant heraustropfen; die Nahrung sollte dabei nicht zu schnell fließen, damit Babys beim Trinken genauso "arbeiten", wie an der Brust. Zu feine Sauger machen das Trinken zu anstrengend und das Baby bekommt evtl. nicht genug Nahrung.
6. Wann muss der Sauger ersetzt werden?
Gummisauger aus Naturkautschuk werden bei ständiger Benutzung nach ca. sechs Wochen weich und klebrig und sollten dann ersetzt werden. Silikonsauger sind temperaturbeständiger und haltbarer, aber nicht ganz so reißfest wie Latexsauger.
7. Muss ich die Trinkmengenempfehlung auf der Packung einhalten?
Trinkmengen können je nach Kind individuell abweichen. Sollte Ihr Kind nicht satt werden, dann bereiten Sie die nächst größere, auf der Packung angegebene Menge zu. Nicht einfach einen oder zwei Löffel mehr in die Flasche geben, da dann die Nahrung konzentriert wird: die Nieren würden u.U. überlastet, der Stuhl kann zu fest werden.
8. Wie lange darf ich trinkfertige Nahrung aufbewahren?
Zubereitete Säuglingsnahrung sollte nicht länger als 45 Minuten im Flaschenwärmer aufbewahrt werden. Dies dient vorsorglich dem Schutz vor Nährwertverlusten und Bakterien. Tipp: abgekochtes Wasser in einer Thermoskanne aufbewahren und bei Bedarf anmischen.
9. Ab wann dürfen Säuglinge Frischmilch trinken?
Die Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde empfiehlt, Kuhmilch erst nach dem Ablauf des 1. Lebensjahres als Getränk zu geben. Eine zu hohe Keimbelastung der Babys und das Allergiepotenzial sollen so minimiert werden. Zur Zubereitung z.B. eines Grieß-Milchbrei ist frische Vollmilch aber bereits ab dem 6. Lebensmonat geeignet.
10. Was tun bei zuviel Schaum in der Nahrung?
Bei Beachtung der Zubereitungshinweise auf den Verpackungen wird ein Schäumen von Säuglingsnahrung weitgehend verhindert. Falls doch einmal zuviel Schaum auftreten sollte, können Sie die zubereitete Nahrung durch ein feines Sieb gießen, um die Luftbläschen zu entfernen.
Die frische Zubereitung einer Flaschenmahlzeit ist sehr wichtig, denn nur so kann vermieden werden, dass sich krankmachende Keime in der Nahrung ausbreiten.
Wir raten Ihnen von einer Wiedererwärmung eines bereits angerührten Fläschchens ab, auch dann, wenn die zubereitete Nahrung im Kühlschrank zwischengelagert wurde.
Die zubereitete Mahlzeit sollte außerdem nie länger als 45 Minuten im Flaschenwärmer stehen. Bei einem längeren Warmhalten der Flasche kommt es nicht nur zu Nährwertverlusten, sondern auch zu einer Vermehrung von Keimen.
Idealerweise bereiten Sie das Fläschchen unterwegs wie folgt zu:
Für die Nahrungszubereitung auf Reisen kann auch das spezielle Humana Baby-Wasser sehr hilfreich sein. Es ist
Bitte bereiten Sie die Nahrung stets frisch zu. Auch Mediziner und Ernährungsexperten raten dazu.
Warum?
Hinweise zur Flaschenzubereitung
Bitte beachten Sie auch die Zubereitungshinweise des Herstellers.
Wie Sie am besten unterwegs ein Fläschchen zubereiten erfahren Sie hier.
In den ersten sechs Lebensmonaten sind Babys bezüglich ihres Stoffwechsels, des Immunsystems, der Verdauung und der Magen-Darm-Barriere, welche als Schutzfunktion des Menschen dient, noch nicht voll ausgereift und stabil.
In unserem Lebensraum befinden sich zahlreiche gesundheitsschädigende Mikroorganismen, die bei der Zubereitung im Haushalt unkontrolliert in die Säuglingsnahrung gelangen können.
Nach der Geburt sind Babys deshalb speziell in diesem Zeitraum auf besonders sichere Hygienemaßnahmen in ihrer Ernährung angewiesen. Muttermilch ist von Natur aus steril. Für alle Kinder, die nicht gestillt werden, hat eine hygienische Zubereitung der Flaschennahrung insbesondere im ersten Lebenshalbjahr oberste Wichtigkeit.
Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bezüglich der sicheren, hygienischen Zubereitung diätetischer Produkte für Säuglinge im ersten Lebenshalbjahr haben uns veranlasst, als erster deutscher Säuglingsnahrungshersteller die Temperatur für das Zubereitungswasser für alle Humana Anfangspulvernahrungen von bisher 50°C auf aktuell 70°C zu erhöhen.
Für alle Eltern setzen wir hiermit einen innovativen Meilenstein in Punkto Hygienesicherheit.
Von dieser Änderung betroffen sind: Humana Anfangsmilch Pre, Humana Pre HA, Humana 1 Anfangsmilch, Humana HA 1, Humana SL, Humana AR, Humana HN mit Prebiotik, Humana HN mit MCT.
Wir von Humana verstehen unter Hygiene
Zukünftig finden Sie folgende Zubereitungsempfehlung auf den genannten Produkten:

Unter hygienischen Gesichtspunkten raten Ernährungsexperten davon ab, das Pulver aus der Verpackung in eine Metalldose oder ein Glas umzufüllen, um eine Verunreinigung mit Bakterien zu vermeiden.
Warum?
Wir raten Ihnen deshalb, das Pulver im Alubeutel zu belassen. Mit einem Frischeclip kann der Beutel nach jeder Pulver-Entnahme wieder verschlossen werden. Den so verschlossenen Beutel können Sie dann selbstverständlich in einer farbenfrohen Dose aufbewahren.
Wichtig ist:
Vom Nachwürzen oder Süßen der Fertigbreie raten wir Ihnen – genau wie alle namhaften Ernährungswissenschaftler – ab.
Salz sowie andere Gewürze und Kräuter belasten im ersten Lebensjahr die Nieren Ihres Babys zu stark.
Ein Nachsüßen der Nahrung fördert eine vorzeitige Gewöhnung an süße Speisen.
Ernährungsexperten raten dazu, dass Kinder zunächst einmal den Eigengeschmack eines Lebensmittels oder einer Nahrungszubereitung kennenlernen sollten.
Aus hygienischen und mikrobiologischen Aspekten raten wir davon ab, bereits angerührte Milchbreie aufzubewahren und später wieder aufzuwärmen. Auch bei sorgfältiger Zubereitung können Keime z. B. aus der Umgebungsluft in den Brei gelangen. Je nach Aufbewahrungszeit des fertig angerührten Breies bleiben die Keime u.U. auch bei Kühlschranktemperatur aktiv, so dass eine spätere Erwärmung des Breies zur schnellen Vermehrung der Keime führt. Bitte bereiten Sie den Brei daher entsprechend den Packungsangaben zu. Falls Ihr Kind noch nicht die ganze Breimenge schafft, können Sie auch etwas weniger anrühren (bitte Wasser- und Pulvermenge entsprechend reduzieren: 5 g Pulver entsprechen rund 15 ml Wasser).
Humana bietet Ihnen und Ihrem Kind ein umfangreiches und altersgerechtes Fertigbrei-Sortiment. Normalerweise entwickelt Ihr Baby für bestimmte Brei-Sorten eine Vorliebe, sodass es ausreicht, wenn Sie ihm seine Lieblingsbreie im Wechsel anbieten.
Ab dem 6. Monat können Sie die leckeren Fertigbreie zusätzlich, z. B. mit Obst verfeinern. Besonders mögen es die Kleinen, wenn Mama oder Papa mit Obst oder einer anderen Zutat auf dem Brei ein Gesicht oder Figur zaubern. Ihrer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Sollte Ihr Kind allerdings auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagieren, sollten Sie keine Experimente starten, sondern unbedingt vorher mit Ihrem Kinderarzt sprechen.
Verantwortlich für "hartes Wasser" sind vor allem die Inhaltsstoffe Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat. Die Werte Ihres Trinkwassers erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Wasserwerk. Grundsätzlich stellt hartes Wasser keine Gesundheitsbeeinträchtigung für Säuglinge dar, allerdings kann manchmal die Löslichkeit von Säuglingsnahrungen beeinträchtigt werden.
Empfehlenswert ist die Zubereitung von Säuglingsnahrungen mit Humana Baby-Wasser. Es wird durch ein spezielles Verfahren aufbereitet und ist dadurch besonders schadstoffarm. Humana Baby-Wasser wird durch Filtration entkeimt und keimfrei abgefüllt. Es muss also nicht wie normales Trinkwasser, das für Säuglingsnahrung verwendet werden soll, mehrere Minuten aufgekocht, sondern lediglich auf die empfohlene Zubereitungstemperatur erwärmt werden. Humana Baby-Wasser ist aufgrund der keimfreien Abfüllung natürlich auch direkt zum Trinken verwendbar.
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