Lamm

Häufige Fragen zur Zubereitung

Soll ich die Nahrung anrühren? Muss ich sie abkochen? Kann ich sie aufbewahren? Es tauchen immer wieder viele Fragen rund um die Zubereitung von Babynahrung auf. Hier haben wir für Sie die häufigsten Fragen und die Antworten darauf zusammengestellt.

10 Fragen rund ums Fläschchen

1. Muss ich Mineralwasser abkochen?
Sicherheitshalber sollte es abgekocht werden, vor allem, wenn die Flasche bereits geöffnet wurde. Bei Luftkontakt besteht die Möglichkeit, dass Keime aus der Umgebung in die Flasche gelangen. Empfehlenswert ist die Zubereitung von Säuglingsnahrungen mit Baby-Wasser. Es wird keimfrei abgefüllt und ist dadurch besonders schadstoffarm. Ist die Packung bereits länger als zwei Tage angebrochen, sollte man die benötigte Trinkmenge abkochen.
2. Ist zu hartes Trinkwasser für Babys schädlich?
Grundsätzlich stellt hartes Wasser keine Gesundheitsbeeinträchtigung für Säuglinge dar, allerdings kann manchmal die Löslichkeit von Säuglingsnahrungen beeinträchtigt werden. Empfehlenswert ist die Zubereitung von Säuglingsnahrungen mit Baby-Wasser (s. Frage 1).
3. Darf ich Säuglingsnahrung in der Mikrowelle erwärmen?
Besser nicht! Bei der Mikrowellenerhitzung kann es zur ungleichen Wärmeverteilung in den Lebensmitteln kommen, d.h. es gibt gleichzeitig kühle und sehr heiße Stellen (Gefahr des Verbrühens!).
4. Ist das Auskochen von Fläschchen und Sauger unbedingt notwendig?
Zumindest bis Ende des 6. Lebensmonats sollte diese Methode beibehalten werden. Erst wenn das Kind damit beginnt, andere Gegenstände in den Mund zu nehmen, verliert die Desinfektion der Flaschen und Sauger langsam an Bedeutung.
5. Welches ist der richtige Sauger für mein Baby?
Empfehlenswert sind altersgemäße Flaschensauger mit entsprechender Lochung. Zur Kontrolle: aus der auf den Kopf gedrehten Flasche sollte es konstant heraustropfen; die Nahrung sollte dabei nicht zu schnell fließen, damit Babys beim Trinken genauso "arbeiten", wie an der Brust. Zu feine Sauger machen das Trinken zu anstrengend und das Baby bekommt evtl. nicht genug Nahrung.
6. Wann muss der Sauger ersetzt werden?
Gummisauger aus Naturkautschuk werden bei ständiger Benutzung nach ca. sechs Wochen weich und klebrig und sollten dann ersetzt werden. Silikonsauger sind temperaturbeständiger und haltbarer, aber nicht ganz so reißfest wie Latexsauger.
7. Muss ich die Trinkmengenempfehlung auf der Packung einhalten?
Trinkmengen können je nach Kind individuell abweichen. Sollte Ihr Kind nicht satt werden, dann bereiten Sie die nächst größere, auf der Packung angegebene Menge zu. Nicht einfach einen oder zwei Löffel mehr in die Flasche geben, da dann die Nahrung konzentriert wird: die Nieren würden u.U. überlastet, der Stuhl kann zu fest werden.
8. Wie lange darf ich trinkfertige Nahrung aufbewahren?
Zubereitete Säuglingsnahrung sollte nicht länger als 45 Minuten im Flaschenwärmer aufbewahrt werden. Dies dient vorsorglich dem Schutz vor Nährwertverlusten und Bakterien. Tipp: abgekochtes Wasser in einer Thermoskanne aufbewahren und bei Bedarf anmischen.
9. Ab wann dürfen Säuglinge Frischmilch trinken?
Die Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde empfiehlt, Kuhmilch erst nach dem Ablauf des 1. Lebensjahres als Getränk zu geben. Eine zu hohe Keimbelastung der Babys und das Allergiepotenzial sollen so minimiert werden. Zur Zubereitung z.B. eines Grieß-Milchbrei ist frische Vollmilch aber bereits ab dem 6. Lebensmonat geeignet.
10. Was tun bei zuviel Schaum in der Nahrung?
Bei Beachtung der Zubereitungshinweise auf den Verpackungen wird ein Schäumen von Säuglingsnahrung weitgehend verhindert. Falls doch einmal zuviel Schaum auftreten sollte, können Sie die zubereitete Nahrung durch ein feines Sieb gießen, um die Luftbläschen zu entfernen.

Auf was muss ich bei der Zubereitung des Fläschchens unterwegs achten?

Die frische Zubereitung einer Flaschenmahlzeit ist sehr wichtig, denn nur so kann vermieden werden, dass sich krankmachende Keime in der Nahrung ausbreiten.

Wir raten Ihnen von einer Wiedererwärmung eines bereits angerührten Fläschchens ab, auch dann, wenn die zubereitete Nahrung im Kühlschrank zwischengelagert wurde.

Die zubereitete Mahlzeit sollte außerdem nie länger als 45 Minuten im Flaschenwärmer stehen. Bei einem längeren Warmhalten der Flasche kommt es nicht nur zu Nährwertverlusten, sondern auch zu einer Vermehrung von Keimen.

Idealerweise bereiten Sie das Fläschchen unterwegs wie folgt zu:

  • Füllen Sie die benötigte Pulvermenge in eine sterilisierte, trockene Flasche und schrauben Sie den Deckel gut zu.
  • Nehmen Sie in einer Thermoskanne abgekochtes Wasser mit.
  • Wenn Ihr Baby Hunger hat, gießen Sie die abgefüllte Pulvermenge mit der entsprechenden Menge des abgekochten Wassers frisch auf. Da das Milchpulver schon in der Flasche ist, gilt die Zubereitungsempfehlung für "Trinkfertige Nahrung".
  • Kontrollieren Sie nach dem Schütteln oder Umrühren noch mal, ob die Flüssigkeitsmenge in der Flasche korrekt ist.

Für die Nahrungszubereitung auf Reisen kann auch das spezielle Humana Baby-Wasser sehr hilfreich sein. Es ist

  • keimfrei abgefüllt
  • auf die besonderen Ernährungsbedürfnisse eines Säuglings abgestimmt
  • geeignet als Durstlöscher zwischen den Flaschenmahlzeiten

Muss ich die Flaschennahrung für jede Mahlzeit separat zubereiten?

Bitte bereiten Sie die Nahrung stets frisch zu. Auch Mediziner und Ernährungsexperten raten dazu.

Warum?

  • Wird die im Voraus angerührte Nahrung über Stunden bei Zimmertemperatur gelagert, können sich Keime darin ausbreiten, die bei Ihrem Kind Durchfall auslösen können.
  • Auch wenn Sie die zubereitete Flaschennahrung in den Kühlschrank stellen, können Sie die Keimvermehrung nicht vermeiden.

Hinweise zur Flaschenzubereitung

  • Sterilisieren Sie Fläschchen und Sauger.
  • Verwenden Sie nur zuvor abgekochtes Wasser oder das Humana Baby-Wasser.
  • Kühlen Sie das zubereitete Fläschchen auf Trinktemperatur ab und geben es Ihrem Kind unverzüglich.
  • Stellen Sie nur die Menge frisch her, die Sie für die jeweilige Mahlzeit benötigen.
  • Füttern Sie keine Reste, sondern schütten Sie sie weg.
  • Bereiten Sie die Säuglingsnahrung nicht in der Mikrowelle zu. Bei der Erhitzung des Fläschchens in der Mikrowelle kann es zu einer ungleichen Wärmeverteilung kommen und es besteht die Gefahr, dass sich Ihr Kind verbrüht.

Bitte beachten Sie auch die Zubereitungshinweise des Herstellers.

Wie Sie am besten unterwegs ein Fläschchen zubereiten erfahren Sie hier.

Wie bereite ich die Milch "hygienesicher" zu?

In den ersten sechs Lebensmonaten sind Babys bezüglich ihres Stoffwechsels, des Immunsystems, der Verdauung und der Magen-Darm-Barriere, welche als Schutzfunktion des Menschen dient, noch nicht voll ausgereift und stabil.

In unserem Lebensraum befinden sich zahlreiche gesundheitsschädigende Mikroorganismen, die bei der Zubereitung im Haushalt unkontrolliert in die Säuglingsnahrung gelangen können.

Nach der Geburt sind Babys deshalb speziell in diesem Zeitraum auf besonders sichere Hygienemaßnahmen in ihrer Ernährung angewiesen. Muttermilch ist von Natur aus steril. Für alle Kinder, die nicht gestillt werden, hat eine hygienische Zubereitung der Flaschennahrung insbesondere im ersten Lebenshalbjahr oberste Wichtigkeit.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bezüglich der sicheren, hygienischen Zubereitung diätetischer Produkte für Säuglinge im ersten Lebenshalbjahr haben uns veranlasst, als erster deutscher Säuglingsnahrungshersteller die Temperatur für das Zubereitungswasser für alle Humana Anfangspulvernahrungen von bisher 50°C auf aktuell 70°C zu erhöhen.

Für alle Eltern setzen wir hiermit einen innovativen Meilenstein in Punkto Hygienesicherheit.

Von dieser Änderung betroffen sind: Humana Anfangsmilch Pre, Humana Pre HA, Humana 1 Anfangsmilch, Humana HA 1, Humana SL, Humana AR, Humana HN mit Prebiotik, Humana HN mit MCT.

Wir von Humana verstehen unter Hygiene

  • den Einsatz von sterilen Utensilien wie Flaschen, Saugern und Zubehör,
  • die Verwendung von sterilem Zubereitungswasser,
  • das Einhalten der einzelnen Schritte während der Nahrungszubereitung wie auf der jeweilig aktuellen Packung vorgegeben,
  • den unbedingten Einsatz von ausschließlich frisch zubereiteter Nahrung vor jeder Mahlzeit,
  • das Vermeiden von längeren Aufbewahrungszeiten frisch zubereiteter Nahrung oder angetrunkenen Nahrungsresten über die Dauer einer Mahlzeit (45 min.) hinaus,
  • eine Produkt- und Nährstoff schonende Lagerung von noch verschlossenen und bereits geöffneten Humana Packungen.

Zukünftig finden Sie folgende Zubereitungsempfehlung auf den genannten Produkten:

 

Darf ich das Pulver für den Brei oder die Milch in ein anderes Gefäß umfüllen?

Unter hygienischen Gesichtspunkten raten Ernährungsexperten davon ab, das Pulver aus der Verpackung in eine Metalldose oder ein Glas umzufüllen, um eine Verunreinigung mit Bakterien zu vermeiden.

Warum?

  • Die Falznähte von Metalldosen lassen sich nicht ausreichend gründlich reinigen.
  • Es besteht die Gefahr, dass sich in den Falznähten der Metalldose Restfeuchtigkeit niederschlägt, die einen Verderb der Ware herbeiführen kann.
  • Eine Metalldose kann rosten.
  • Bei der Aufbewahrung des Pulvers in einem Glas können lichtempfindliche Vitamine geschädigt werden.

Wir raten Ihnen deshalb, das Pulver im Alubeutel zu belassen. Mit einem Frischeclip kann der Beutel nach jeder Pulver-Entnahme wieder verschlossen werden. Den so verschlossenen Beutel können Sie dann selbstverständlich in einer farbenfrohen Dose aufbewahren.

Wichtig ist:

  • Setzen Sie die Pulvernahrung möglichst nicht zu oft der Luft aus.
  • Pulver, das zwei oder mehrere Wochen in einer Dose oder einem Glas aufbewahrt wird, bietet schädlichen Bakterien und Keimen eine gute Angriffsfläche. Dies kann zu Ernährungsstörungen führen.
  • Humana bietet deshalb die Pulvernahrungen immer nur in Verpackungsgrößen (Alu-Beutel) an, die innerhalb einer Woche aufgebraucht werden können.
  • Bewahren Sie einen geöffneten Beutel Pulvernahrung nicht im Kühlschrank auf, da die Luftfeuchtigkeit dort sehr hoch ist und das Pulver leicht verklumpt. Andere Lebensmittel im Kühlschrank können außerdem Keime übertragen.

Kann ich Fertigbreie nachwürzen?

Vom Nachwürzen oder Süßen der Fertigbreie raten wir Ihnen – genau wie alle namhaften Ernährungswissenschaftler – ab.

Salz sowie andere Gewürze und Kräuter belasten im ersten Lebensjahr die Nieren Ihres Babys zu stark.

Ein Nachsüßen der Nahrung fördert eine vorzeitige Gewöhnung an süße Speisen.

Ernährungsexperten raten dazu, dass Kinder zunächst einmal den Eigengeschmack eines Lebensmittels oder einer Nahrungszubereitung kennenlernen sollten.

Kann ich einmal zubereitete Breie wieder aufwärmen?

Aus hygienischen und mikrobiologischen Aspekten raten wir davon ab, bereits angerührte Milchbreie aufzubewahren und später wieder aufzuwärmen. Auch bei sorgfältiger Zubereitung können Keime z. B. aus der Umgebungsluft in den Brei gelangen. Je nach Aufbewahrungszeit des fertig angerührten Breies bleiben die Keime u.U. auch bei Kühlschranktemperatur aktiv, so dass eine spätere Erwärmung des Breies zur schnellen Vermehrung der Keime führt. Bitte bereiten Sie den Brei daher entsprechend den Packungsangaben zu. Falls Ihr Kind noch nicht die ganze Breimenge schafft, können Sie auch etwas weniger anrühren (bitte Wasser- und Pulvermenge entsprechend reduzieren: 5 g Pulver entsprechen rund 15 ml Wasser).

Wie kann ich den Brei-Speiseplan für mein Kind abwechslungsreicher gestalten?

Humana bietet Ihnen und Ihrem Kind ein umfangreiches und altersgerechtes Fertigbrei-Sortiment. Normalerweise entwickelt Ihr Baby für bestimmte Brei-Sorten eine Vorliebe, sodass es ausreicht, wenn Sie ihm seine Lieblingsbreie im Wechsel anbieten.

Ab dem 6. Monat können Sie die leckeren Fertigbreie zusätzlich, z. B. mit Obst verfeinern. Besonders mögen es die Kleinen, wenn Mama oder Papa mit Obst oder einer anderen Zutat auf dem Brei ein Gesicht oder Figur zaubern. Ihrer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Sollte Ihr Kind allerdings auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagieren, sollten Sie keine Experimente starten, sondern unbedingt vorher mit Ihrem Kinderarzt sprechen.

Ist unser Trinkwasser zu hart für Babys?

Verantwortlich für "hartes Wasser" sind vor allem die Inhaltsstoffe Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat. Die Werte Ihres Trinkwassers erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Wasserwerk. Grundsätzlich stellt hartes Wasser keine Gesundheitsbeeinträchtigung für Säuglinge dar, allerdings kann manchmal die Löslichkeit von Säuglingsnahrungen beeinträchtigt werden.

Empfehlenswert ist die Zubereitung von Säuglingsnahrungen mit Humana Baby-Wasser. Es wird durch ein spezielles Verfahren aufbereitet und ist dadurch besonders schadstoffarm. Humana Baby-Wasser wird durch Filtration entkeimt und keimfrei abgefüllt. Es muss also nicht wie normales Trinkwasser, das für Säuglingsnahrung verwendet werden soll, mehrere Minuten aufgekocht, sondern lediglich auf die empfohlene Zubereitungstemperatur erwärmt werden. Humana Baby-Wasser ist aufgrund der keimfreien Abfüllung natürlich auch direkt zum Trinken verwendbar.