

Stillen ist die natürlichste Art, Ihr Baby zu ernähren. Die Nährstoffe der Muttermilch sind genau auf die Bedürfnisse Ihres Kindes abgestimmt. Muttermilch schützt das Baby vor möglichen Infektionen und kann den Ausbruch allergischer Krankheiten verzögern oder abschwächen.
Ohne Zweifel gibt es keine bessere Anfangsnahrung als Muttermilch. Sie ist optimal auf den Nährstoff- und Energiebedarf und das empfindliche Verdauungssystem von Babys abgestimmt, immer trinkfertig, kostenlos und hygienisch einwandfrei. Ihr Kind bekommt damit besondere Abwehrstoffe, die es in den ersten Monaten vor Infektionen schützen und außerdem wichtige Bestandteile, wie zum Beispiel langkettige mehrfach ungesättigte Fettsäuren LC-PUFA, bedeutsam für die Entwicklung von Gehirn, Nerven und Sehfähigkeit.
Zum Ausgleich des erhöhten Flüssigkeitsbedarfs während der Stillzeit empfiehlt sich der Humana Still-Tee. 4,5 g (ein gut gehäufter Teelöffel) Humana Still-Tee und 100 ml Wasser ergeben ein wohlschmeckendes Getränk aus Kräutern und Früchten.
Ihr Kinderarzt wird Ihnen die richtige Flaschennahrung empfehlen, wenn Sie zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht stillen können oder frühzeitig abstillen. Manchmal steht auch nicht ausreichend Muttermilch zur Verfügung. Mit Humana als bekömmliche Alternative können Sie das gute Gefühl haben, Ihrem Baby das zu geben, was es für einen guten Start ins Leben braucht.
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Schon in der Schwangerschaft bereiten bestimmte Hormone Ihre Brüste auf das Stillen vor. So sorgt die Natur dafür, dass auch frühgeborene Babys Muttermilch bekommen können, genau richtig in der Zusammensetzung. Und Babys lernen im Bauch saugen und schmecken und kommen mit einem Such- und Saugreflex zur Welt, der Sie wie alle Mütter überraschen wird.
Schon kurz nach der Geburt sucht Ihr Baby seine liebste Nahrungsquelle und löst den Stillbeginn aus. Das Saugen aktiviert über Ihr Nervensystem zwei Hormone: Prolaktin zur Milchbildung und Oxytozin zur Milchfreigabe. Also, keine Sorge. Ihr Baby regelt das schon. Sie müssen sich nur einlassen und bereit sein. Dann haben Sie Zeit, Ihren Rhythmus zu finden und das eine oder andere dazu zu lernen. Hebammen, Stillberaterinnen und Ihre Ärzte helfen Ihnen jederzeit weiter.
Die beste Vorbereitung ist Motivation und Information. Vielleicht sagt Ihr Kopf: "Klar will ich stillen." Aber innerlich quält vielleicht die Frage, ob Sie die Gebundenheit ertragen können oder ob Sie und Ihr Partner dabei zu kurz kommen. Je näher der Geburtstermin rückt, um so mehr lassen in der Regel die Zweifel nach. Mit dem wachsenden Baby reifen die eigenen Möglichkeiten, in den ersten Monaten voll für das Kind da zu sein. Die einzigartige Beziehung macht meist auch Mütter glücklich. Und Väter wollen allgemein das Beste für ihr Kind. Lassen Sie die Sache gelassen auf sich zukommen. Sie müssen mit dem Stillen keine neue Superleistung vollbringen. So wie Sie es können, wird es gut sein. Außerdem müssen Sie es nicht allein in den Griff kriegen.
Ihr Baby ist Ihr engster kompetenter Partner. Es signalisiert von Anfang an, was es möchte und ob es sich wohlfühlt. Wenn Sie es nicht überbesorgt zu oft anlegen und Stillen nicht zur Pflichtübung wird, läuft es einfach besser. Ihr Kind hat kein Problem damit, wenn Sie anfangs müde sind und normalen Babystress haben. Es ist nur dann verwirrt, wenn Sie beim Stillen keinen Blickkontakt suchen, an tausend andere Sachen denken, telefonieren, fernsehen, im Internet surfen, die Minuten zählen oder sich ängstlich fragen, ob Ihr Baby überhaupt satt wird.
Andere gute Partner sind Hebammen und Stillberaterinnen, die Sie jederzeit kontaktieren können. Oder Sie holen sich Rat bei Ihrem Frauen- oder Kinderarzt, anderen stillerfahrenen Müttern oder schließen sich einer Stillgruppe an. Die meisten Mütter haben mal Frust oder Probleme. Zu einer guten Stillzeit, gehört die Offenheit zu fragen und der gute Wille zum Durchhalten.
In den ersten Tagen produziert Ihre Brust Kolostrum, eine klare, leicht gelbliche Flüssigkeit. Diese Vormilch enthält Abwehrstoffe, sogenannte Immunglobuline, die in den ersten Monaten vor Infektionskrankheiten schützen. Sie ist gut verdaulich und regt ein wichtiges großes Geschäft an: den ersten Stuhlgang, mit dem das Baby die Reststoffe aus der Zeit im Mutterleib ausscheidet. Die grünschwarze Paste heißt Mekonium oder Kindspech.
Sie reicht in der Regel für Babys mit normalem Geburtsgewicht bis zum Einschießen der Muttermilch aus. Einige sind aber trotz häufigem Anlegen quengelig, weil sie durstig sind. Dann hilft oft eine kleine Portion Tee oder abgekochtes Wasser. Darüber hinaus gibt es gute Gründe, das Baby zusätzlich zu versorgen, z.B. bei deutlichem Flüssigkeitsmangel, zur Stabilisierung des Blutzuckers oder bei zu hohem Gewichtsverlust. Dazu werden Sie in der Klinik oder vom Kinderarzt gut beraten. Anfangszugaben behindern in der Regel das Stillen nicht, weil bei Neugeborenen die sogenannte Nippel-Verwirrung nicht entsteht. Wichtig: Das Baby immer erst anlegen.
Saugen regt die Bildung der Übergangsmilch an, die nach zwei bis vier Tagen einschießt und Babys bis zum Ende der zweiten Woche gut sättigt. Dann folgt die nächste Energiestufe: Die reife Frauenmilch. Der Milcheinschuss macht oft spürbaren Druck. Die Brust spannt, ist sehr empfindlich und schmerzt vielleicht etwas. Jetzt nicht locker lassen, sondern das Baby häufig anlegen. Hilfreich kann auch Wärme sein: warme feuchte Umschläge vor dem Anlegen oder eine warme Dusche. Lassen Sie sich von Ihrer Hebamme zeigen, wie Sie Milch mit der Hand ausstreichen. Das kann beim Einschuss oder später bei einem möglichen Milchstau sehr erleichternd sein.
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1. Eiweiß: Kuhmilcheiweiß besteht zu 80 % aus schwer verdaulichem Casein und nur zu 20 % aus bekömmlichem Albumin. Muttermilch enthält 60 % Albumin. Für das noch unreife Verdauungssystem des Babys gleicht Humana den Eiweißkörper so nah wie möglich der Muttermilch an, besonders bei den Anfangsnahrungen. Besonders schonend aufgespaltenes Milcheiweißn ist allergenreduzierend. Auf vielen Produktverpackungen, vor allem unserer HA-Nahrung finden Sie deshalb den Hinweis "allergenarm".
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2. Fett: Babys decken rund die Hälfte ihres täglichen Energiebedarfs durch Fett. Muttermilch enthält mehr Fett und lebensnotwendige Fettsäuren als Kuhmilch. Humana hat deshalb einen besonderen Fettkörper aus hochwertigen Pflanzenölen entwickelt, der dem Fettsäuremuster der Muttermilch weitgehend entspricht. Hinzu kommen die wichtigen LC-PUFA- oder Omega-3-Fettsäuren, wichtig für die Entwicklung von Gehirn, Nerven und Sehfähigkeit. Wir als Pionier: Humana hat als Milchspezialist mit Babynahrung Geschichte gemacht. 1949 brachten wir die erste adaptierte, also eine weitgehend der Muttermilch angeglichene Milchnahrung auf den Markt. 1958 folgte der erste Fertigbrei (Combana mit Banane). Auch die erste Spezialnahrung für Frühgeborene war 1962 eine richtungsweisende Innovation.
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3. Glutenfrei: Gluten ist ein Getreideeiweiß, das vielen Getreiden enthalten ist. Säuglinge sollen in den ersten Monaten glutenfrei ernährt werden, da Gluten bei entsprechender Veranlagung die Krankheit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit verursachen kann.
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4. Natürliche Rohstoffe: Für alle Humana Kindernahrungen werden natürliche Rohstoffe verwendet, außerdem natürliche oder natur-identische Aromen und Vitamine. Die gesetzlichen Vorschriften verbieten außerdem Konservierungsstoffe, künstliche Farbstoffe und künstliche Aromastoffe. Somit können Sie Ihrem Kind mit gutem Gewissen Humana Säuglingsnahrungen geben.
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5. Prebiotik: Prebiotik fördert das Wachstum der guten Bifidus-Bakterien im Darm (bifidogene Wirkung) und unterstützt die Entwicklung einer gesunden Darmflora. Dadurch sind prebiotische Ballaststoffe, wie sie in der Muttermilch vorkommen, ein wichtiger Baustein für die gesunde Ernährung Ihres Babys.
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6. Vitamine und Mineralstoffe: Die Art und Menge von Vitaminen, Mineralstoffen - wie Calcium, Jod, Eisen oder Vitamin B - werden exakt auf den Bedarf von Babys abgestimmt und auf gleichbleibende Werte eingestellt, die vor allem deutsche Bestimmungen vorgeben. Kuh- und Muttermilch unterliegen z. B. erheblichen, natürlichen Schwankungen.
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7. Kohlenhydrate: Nach dem Vorbild der Muttermilch ist als verwertbares Kohlenhydrat vielen unsere Produkte ausschließlich Lactose (Milchzucker) enthalten. Milchzucker wird langsam abgebaut, sorgt im Darm für ein gesundes, saures Milieu und hemmt somit das Wachstum von krankheitserregenden Bakterien. Humana Anfangsmilch PRE mit LC-PUFA enthält deshalb ausschließlich Milchzucker. Humana Folgemilch 1 mit LC-PUFA und Folgemilch mit prebiotischen Ballaststoffen sind weitgehend auf Lactose aufgebaut. |
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