
"Aller Anfang ist schwer", sagt der Volksmund. Und natürlich ist es auch für Babys alles andere als einfach sich und ihre kleinen Körper an all das Neue zu gewöhnen. Es ist beeindruckend, dass selbst Neugeborene imstande sind, uns ihr Unwohlsein zu zeigen - oftmals lautstark. Doch die Unsicherheiten sind auch groß: Warum weint mein Kind? Hat es Hunger? Hat es Bauchweh? Ist es krank? Hat es "ernste" Probleme? Und vor allem: Was kann ich tun, damit es meinem Kind schnell besser geht? Ein paar Fragen haben wir für Sie beantwortet.
Die häufigsten Auslöser für Durchfall sind Magen-Darm-Infektionen. Wie Sie diesen vorbeugen können, lesen Sie in unserem Ratgeber. Hier finden Sie zudem Informationen darüber, was Sie unternehmen können, wenn Ihr Kind bereits an Durchfall leidet.
Blähungen können verschiedene Ursachen haben. Oft handelt es sich um die sogenannten Dreimonatskoliken. Was Sie unternehmen können, um Ihren Liebling von den quälenden Schmerzen zu befreien, erklären wir auf unseren Ratgeber-Seiten. Schauen Sie einfach mal rein.
Nicht nur bei heißer Witterung oder Krankheit hat Ihr Kind einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf. Auch mit der Einführung der Beikost sollten Sie Ihrem Kind zusätzlich Flüssigkeit zum Trinken anzubieten, damit sein Stuhl nicht zu fest wird.
Optimale Durstlöscher sind
Süßstoff- oder coffeinhaltige Getränke kommen für Babys nicht in Frage. Bitte geben Sie Ihrem Kind auch keinen schwarzen Tee, da er anregend wirkt und die Gerbsäuren aus dem Tee Verbindungen mit Eisen aus der Nahrung eingehen. Dadurch wird die Eisenaufnahme des Körpers stark behindert.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber sowie im Produktbereich.
1. Wie erkenne ich, ob bei meinem Kind eine Unverträglichkeit/Allergieneigung vorliegt?
Bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit raten wir Ihnen, möglichst umgehend ein Gespräch mit Ihrem Kinderarzt zu führen. Schildern Sie ihm die Symptome, die Ihnen bei Ihrem Kind aufgefallen sind.
2. Welche Babys neigen zu Allergien?
Ihr Baby kann erblich vorbelastet sein, wenn in der Familie Allergien bestehen. Ist ein Elternteil allergisch, besteht ein mäßiges Allergierisiko, sind beide Elternteile betroffen oder auch die Geschwister, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Allergierisikos entsprechend.
Nicht jedes allergiegefährdete Baby entwickelt im Laufe seines Lebens auch tatsächlich eine Allergie. Trotzdem sollte bei beobachteten Veränderungen der Haut oder gar bei auftretenden Durchfällen und/oder Erbrechen auf jeden Fall immer der Rat eines Arztes eingeholt werden.
3. Welche Allergien sind typisch für das Säuglings- und Kleinkindalter?
Allergische Reaktionen können die Haut, aber auch die Atmungsorgane oder den Darmtrakt betreffen. Die häufigste Allergie im Säuglingsalter ist die Kuhmilchallergie. Kuhmilch stellt die Grundlage für herkömmliche Säuglingsnahrungen dar.
Neurodermitis ist eine Allergieform, die sich bereits im Säuglingsalter zeigen kann. Entwickeln sich bei Ihrem Kind Rötungen der Haut oder juckende Ekzeme, sollte ein Kinderarzt zu Rate gezogen werden. Er kann beurteilen, ob die aufgetretenen Veränderungen auf eine entstehende Allergie hinweisen oder andere Ursachen haben. Veränderungen der Haut können durchaus harmlose Ursachen haben.
Asthma tritt normalerweise nicht in den ersten beiden Lebensjahren auf. Heuschnupfen kommt vor dem 3. Lebensjahr auch eher selten vor. Aber auch hier sollten Eltern sensibel für auftretenden und länger anhaltenden Husten oder tränende, juckende Augen sein und einen Kinderarzt zu Rate ziehen.
4. Welche Nahrung kann ich meinem allergiegefährdeten Kind geben?
Grundsätzlich wird bei einem erhöhten Allergierisiko das ausschließliche Stillen bis zum 6. Monat empfohlen. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht oder nicht ausschließlich stillen können, wird Ihr Kinderarzt mit Ihnen eine geeignete Nahrungsalternative zur normalen Säuglingsnahrung auswählen.
5. Was heißt eigentlich "hypoallergen"?
Dank spezieller Herstellungsverfahren werden die groben Eiweißbestandteile der Kuhmilch so aufgespalten, dass sie vom Immunsystem des Säuglings nicht mehr als fremd erkannt werden. Dadurch ist hypoallergene Nahrung besonders gut verdaulich. Die Entstehung von Allergien wird so möglicherweise abgemildert, verzögert oder sogar verhindert.
Kinder, die an einer Kuhmilchunverträglichkeit leiden, vertragen kein Kuhmilcheiweiß bzw. keinen Milchzucker (Lactose). Informieren Sie sich in unserem Ratgeber darüber, was Sie bei der sogenannten Lactose-Intoleranz tun können oder informieren Sie sich in unserem Produktbereich, welche Spezialnahrungen wir bei dieser Unverträglichkeit empfehlen.
Bitte achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, wenn Sie Beikost füttern (s. Trinkmengenempfehlung auf den Packungen). Der Richtwert für die tägliche Wasserzufuhr im Alter von 0 bis 4 Monaten liegt bei durchschnittlich 680 ml. Im Alter von 4-12 Monaten soll die insgesamt täglich aufgenommene Flüssigkeitsmenge bis zu etwa 1000 ml betragen (davon ca. 400 ml über Getränke, der Rest stammt aus der übrigen Nahrung). Falls die derzeit getrunkene Menge darunter liegt, bieten Sie Ihrem Kind zusätzlich Wasser oder ungesüßte Tees zum Trinken an. Dass die Trinkmenge ausreichend ist, zeigen mehrere nasse Windeln am Tag an.
Insbesondere ist die Trinkmenge abhängig vom Körpergewicht und der Körpergröße (im Zweifelsfall bitte den Kinderarzt oder die Hebamme fragen). Die Abstände zwischen den Mahlzeiten sollten mindestens 3 bis 4 Stunden betragen, das entspricht etwa 5 bis 6 Mahlzeiten täglich.
Bei der Zubereitung des Fläschchens sollte die auf der Packung genannte Dosierung der Pulvermenge genau beachtet werden. Das Sprichwort, dass ein Löffelchen mehr doch nicht schaden kann, hat bei der Zubereitung von Babynahrung keine Gültigkeit. Auch von einer Überdosierung durch einen zusätzlichen Löffel Reis-, Grieß- oder Haferflocken – das so genannte "Andicken" – ist abzuraten.
Das ausgewogene Nährstoffverhältnis der Humana-Nahrungen wird durch jede Dosierungsveränderung ungünstig beeinflusst. Bitte sprechen Sie bei Sättigungsproblemen mit Ihrem Kinderarzt und mit seiner Zustimmung bieten Sie Ihrem kleinen Schatz lieber die vom Alter nächsthöhere empfohlene Trinkmenge an.
Wenn die Mahlzeitenabstände unter 3 Stunden liegen, ist möglicherweise die Einzeltrinkmenge nicht ausreichend und kann gesteigert werden (siehe auch vorherige Frage). Oder aber anstelle von Humana Anfangsmilch PRE zur Verbesserung der Sättigung teilweise oder vollständig auf Humana Anfangsmilch 1 umstellen (fläschchenweise alle 2 Tage eine Mahlzeit PRE gegen Anfangsmilch ersetzen).
Manchmal liegt es daran, dass der Brei zu fest angerührt wurde. Sollte der Brei trotz Herstellung nach Packungsaufschrift zu fest werden, nehmen Sie einfach etwas mehr Flüssigkeit bis zur gewünschten Konsistenz. Außerdem muss Ihr Kind das Essen mit dem Löffelchen erst nach und nach erlernen, die Koordination von Zungenbewegung und Schlucken fordert die Konzentration des Babys ganz enorm (und oft auch die Geduld der Eltern)!
Nach Gewöhnung an den Mittagsbrei bietet sich dann abends als zweite Breimahlzeit ein Milchbrei an, z.B. aus dem umfangreichen Humana-Breiprogramm.
Bitte achten Sie während des Fütterns auf eine gute Sitzstellung Ihres Kindes (nicht zu flach). Der verwendete Löffel sollte nicht zu groß sein und nicht auf die Zunge gedrückt werden, da auch dadurch ein Würgereflex ausgelöst werden kann. Manche Kinder empfinden Löffel aus Metall als zu kalt, ein Plastiklöffel ist hier von Vorteil.
Ferner sollte eine "Überfüllung" der Speiseröhre vermieden werden. Legen Sie deshalb alle 5 Minuten eine kleine Fütterungspause ein, damit Ihr Kind Zeit hat, ein "Bäuerchen" zu machen. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch eine kleine Trinkmenge (z.B. verdünnten Fruchtsaft) verabreichen.
Eine mögliche Ursache könnte auch darin liegen, dass die Breie evtl. noch zu grobe Stückchen enthalten. Achten Sie daher verstärkt darauf, dass z.B. Obstbreie ausreichend püriert sind. Auch an eine mögliche Zahnung ist zu denken. Während dieser Phase können Nahrungsmittel, die ansonsten gut angenommen werden, zu unangenehmen Empfindungen auf der Zahnleiste führen.
Wenn festere Kost gegeben wird, braucht Ihr Kind zusätzlich etwas zu trinken. Geben Sie z.B. etwas abgekochtes Wasser (z.B. Humana Baby-Wasser) oder ungesüßten Tee. In den Umstellungsphasen auf Beikost kann z.B. auch Apfelpüree (evtl. mit Wasser verdünnt) gegeben werden, damit der Stuhl weich bleibt. Sollte der Stuhl immer noch zu hart sein, können Sie Milchzucker (Lactose) geben. Bitte verteilen Sie die Milchzuckergabe über den ganzen Tag und geben Sie nicht die ganze Menge auf einmal, weil dann möglicherweise der Stuhl zu weich wird! Wenn der Stuhlgang wieder normale Konsistenz hat, kann die Milchzuckergabe verringert bzw. weggelassen werden.
Zöliakie ist eine Unverträglichkeit des Dünndarms gegenüber Gluten, einem Bestandteil des Getreideeiweißes. Lesen Sie in unserem Ratgeber mehr zu dieser Unverträglichkeit oder informieren Sie sich über Produkte, die bei Zöliakie empfohlen werden.