
Bei der Ernährung eines Babys muss auf Vieles geachtet werden... doch was kann ich beifüttern? Welche Folgemilchen sind die richtigen für die individuellen Bedürfnisse meines Kindes? Damit Sie nicht den Überblick verlieren, finden Sie hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema.
Muttermilch ist das Beste, was Sie Ihrem Baby geben können. Aber wenn die Muttermilch nicht ausreicht oder aus gesundheitlichen Gründen nicht gestillt werden kann, dann sind Säuglingsnahrungen, zum Beispiel von Humana, eine geeignete und bewährte Alternative, der Sie vertrauen können.
Die Diät-Verordnung (DiätVO) und europäische Richtlinien legen die Nährstoffgehalte in Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen fest, die Ihr Kind je nach Alter braucht. Für die Zusammensetzung der Beikost ist die Beikostrichtlinie bindend. Die Richtlinien legen auch fest, welche Stoffe bei der Herstellung von Säuglings- und Kleinkindernahrungen eingesetzt werden dürfen und welche nicht.
Diese gesetzlichen Vorgaben gelten für alle Hersteller von Säuglingsnahrungen und zählen zu den weltweit strengsten gesetzlichen Regelungen für Lebensmittel.
Alle Humana Säuglingsnahrungen werden in enger Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlern und erfahrenen Kinderärzten entwickelt und entsprechen immer dem neuesten ernährungswissenschaftlichen Stand. Unsere Produkte unterliegen strengsten Qualitäts- und Hygienekontrollen. Dies gilt sowohl für die Rohstoffe als auch für die fertige Babynahrung.
Im Laufe des 5. bis 6. Monats ist Ihr Baby so weit entwickelt, dass es Beikost vertragen kann. Beginnen Sie behutsam und schrittweise, Ihr Kind an Brei zu gewöhnen. Wenn es den Brei wieder ausspuckt, heißt das nicht, dass es ihn nicht mag. Es muss nur die neue Essform erst lernen. Nehmen Sie einen kleinen, abgerundeten Plastiklöffel. Nach etwa zwei bis drei Wochen kann eine ganze Trinkmahlzeit durch einen Brei ersetzt werden.
Sie können Ihrem Baby beispielsweise mittags einige Löffel Gemüsebrei (z.B. Karottenmus) oder Humana Milchbrei geben und es anschließend stillen oder mit dem Fläschchen füttern. Die Milchbreie von Humana sind besonders gut verträglich und geben Ihrem Baby alle wichtigen Nährstoffe.
Nach Gewöhnung an diese neue Kostform wird der Gemüse-Brei im zweiten Schritt mit Kartoffeln zum Gemüse-Kartoffel-Brei ergänzt. Im dritten Schritt werden dem Gemüse-Kartoffel-Brei anfänglich ca. 20 g, später dann rund 30 g mageres Fleisch (gekocht und püriert) zugegeben.
Im ersten Lebensjahr sollten Sie auf Zitrusfrüchte, Fisch und Nüsse ganz verzichten.
Wir empfehlen Ihnen, die Beikost vor der Milchmahlzeit anzubieten. Wenn das Baby zu ungeduldig ist, stillen Sie erst den größten Hunger mit der Brust/Milchflasche und geben dann ein paar Löffelchen Brei. Ihr Kind muss erst lernen, vom Löffel zu essen, so dass am Anfang vermutlich nur einige wenige Löffel "zu schaffen" sind. Bitte haben Sie Geduld, aber auch ein gewisses Maß an Ausdauer und "Hartnäckigkeit".
Nein, es wird allgemein empfohlen, erst nach Vollendung des 4. Monats Beikost zuzufüttern, um den steigenden Bedarf an Energie und Nährstoffen zu decken. Als Breimahlzeiten steht von Humana nach dem 4. Monat ein umfangreiches Sortiment an Milchbreien und milchfreien Breien zur Verfügung. Im 5. Monat empfehlen wir 4 Still- bzw. Flaschenmahlzeiten à 200 ml und 1 Beikostmahlzeit (z.B. Humana Breie) à rund 180 g. Ab dem 6. Monat dann 1 bis 2 Flaschen à 230 ml und 2-3 Beikostmahlzeiten à rund 200 g.
Sobald Sie feste Kost geben, braucht Ihr Kind zusätzlich etwas zu trinken. Geben Sie ihm z.B. abgekochtes Wasser (z.B. Humana Baby-Wasser), ungesüßten Tee oder Fruchtsäfte.
In den ersten 6 Lebensmonaten
ist Stillen die beste Möglichkeit zur Minimierung eines Allergierisikos. Wenn Sie nicht oder nicht ausschließlich stillen, können Sie Ihrem Kind hypoallergene Säuglingsnahrung geben.
Nach Vollendung der 16. Lebenswoche (= ab dem 5. Monat)
kommt Ihr Kind in das Beikostalter, d.h. nun sollten Sie ihm zusätzlich zur Still- oder Flaschenmahlzeit auch etwas festere Nahrung anbieten.
Als erster Brei
wird zumeist der Mittagsbrei eingeführt. Wir empfehlen, löffelchenweise von Tag zu Tag die Breimenge zu steigern und im Anschluss an die Breimahlzeit die Still- oder Flaschenmahlzeit zu geben, damit Ihr Kind ausreichend gesättigt wird. Langsam können Sie so ein bis zwei Trinkmahlzeiten pro Tag durch milchfreie Humana Breie ersetzen.
Als zweite Mahlzeit
wird die Abendmahlzeit durch einen Brei ersetzt. Dazu stehen Ihnen
zur Auswahl. Diese beiden Breie können unter Verwendung von Humana HA-Flaschennahrung zu ausgewogenen und leckeren Breimahlzeiten angerührt werden.
Sobald Sie feste Kost geben, braucht Ihr Kind zusätzlich etwas zu trinken, damit der Stuhl nicht zu fest wird (z. B. in Form von Humana Baby-Wasser, abgekochtem Wasser oder Tee).
Nach dem 6. Lebensmonat
können Humana Apfelbrei, milchfrei und Humana Grießbrei, milchfrei nun auch mit Obst oder Fruchtzubereitungen verfeinert werden. Rezeptvorschläge finden Sie auf den jeweiligen Packungen.
Zusätzlich können Sie jetzt auf Humana HA 2 umstellen. Die Folgemilch enthält das gleiche hypoallergene Molkenproteinhydrolysat wie Humana HA 1, ist aber etwas sämiger als Humana HA 1 und sättigt daher besser.
In diesem Alter können Sie auch bei einem allergiegefährdeten Kind mit der Einführung "normaler" Beikost beginnen. Neue Lebensmittel sollten Sie jedoch nur einzeln und im Abstand von etwa einer Woche einführen, um die Verträglichkeit besser beobachten zu können. Beginnen Sie mit einem Gemüsebrei (z. B. Karottenmus), dem Sie später Kartoffeln und dann 20-30 g püriertes Fleisch hinzufügen können. Fleisch ist die beste Eisenquelle.
Die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln wird durch Vitamin C gefördert. Dieses sollten Sie daher den Breien (z. B. in Form angereicherter Säfte) hinzugeben.
Lebensmittel mit hoher Allergenität (z. B. Eier, Nüsse, Sojaprodukte, Zitrusfrüchte, Fisch) sollten Sie bei einem allergiegefährdeten Kind bis zum Ende des 1. Lebensjahres meiden.
Folgenahrungen welche die Ziffer "2" tragen, sind zur Fütterung nach dem 6. Lebensmonat konzipiert. Vorher also bis einschließlich 6. Monat sind Anfangsnahrungen (Kennzeichnung PRE oder 1) geeignet. Folgenahrungen sind durch den Zusatz von Stärke gehaltvoller und sättigender als Anfangsnahrungen. Gegenüber Frischmilch haben sie den Vorteil, dass sie einen geringeren Eiweißgehalt aufweisen und alle lebenswichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente entsprechend den Ernährungserfordernissen enthalten. Dies ist auch deshalb von Bedeutung, da die Säuglinge in diesem Alter nun zusätzlich über die Beikost mit Eiweiß versorgt werden. Folgenahrungen mit der Ziffer "3" können ab dem 10. Monat gegeben werden.
Prebiotische Ballaststoffe, wie sie in der Muttermilch vorkommen, sind ein wichtiger Baustein für die gesunde Ernährung des Babys. Indem sie das Wachstum der nützlichen Bifidus-Bakterien im Dickdarm sanft und natürlich stimulieren, unterstützen sie das Gleichgewicht der Darmflora.
Aus diesem Grund enthalten alle Humana Plus Folgemilchnahrungen der Stufen 2 und 3 – neben allen wichtigen Nährstoffen – wertvolle prebiotische Ballaststoffe.
Humana Plus Folgemilch 3 mit Prebiotik ist in ihrer Zusammensetzung auf den veränderten und wachsenden Nährstoff- und Energiebedarf des älteren Säuglings ab dem 10. Monat abgestimmt. Neben wertvollen Milchbestandteilen sind hochwertige pflanzliche Öle mit essenziellen Fettsäuren und leicht verdauliche Kohlenhydrate enthalten. Humana Plus Folgemilch 3 mit Prebiotik gibt es mit leckerem Banane-Vanille-Geschmack und mit einem Hauch Vanille (nahezu geschmacksneutral). Die drei Humana Plus Folgemilchen und Humana Basis Folgemilchen bieten dreifache Auswahl – für jede Geschmacksvorliebe das Passende. Alle sechs Nahrungen können im Anschluss an Folgemilchen der Stufe 2 wie Humana Plus Folgemilch 2 mit Prebiotik und Humana Basis Folgemilch 2 gefüttert werden.
Bei der Umstellung von Nahrungen der Stufe PRE oder 1 auf die der Stufe 2 ist es empfehlenswert, flaschenweise vorzugehen. Das bedeutet, dass z.B. abends mit einer Flasche Humana Folgemilch 2 angefangen wird und in den übrigen Flaschen aber noch Humana Anfangsmilch PRE oder Humana Anfangsmilch 1 enthalten ist. Nach 2 bis 3 Tagen werden zwei Flaschen täglich durch Folgemilch 2 ersetzt usw. bis (falls gewünscht) alle Mahlzeiten umgestellt sind. Auf diese Weise kann sich Ihr Kind langsam an die neue Nahrung gewöhnen und Sie können leicht feststellen, ob es sie gut verträgt.
Nach dem vierten Lebensmonat ist Ihr Kind in der Regel so weit entwickelt, dass es neben der Flaschennahrung auch Fertigbreie verträgt. Gewöhnen Sie Ihr Baby behutsam an das Brei-Essen. Bisher hat Ihr Nachwuchs nur an der Brust oder aus der Flasche getrunken, jetzt muss er das Essen vom Löffel lernen. Verwenden Sie dafür am besten einen kleinen, abgerundeten Plastiklöffel. Das Brei-Essen ist eine neue Erfahrung für Ihr Kleines und es kann sein, dass es die ersten Löffelchen wieder ausspuckt. Das muss nicht bedeuten, dass ihm der Brei nicht schmeckt.
Es ist möglich, dass Ihr Baby am Anfang nur einige Löffelchen Brei isst. Sie sollten die Mahlzeit dann mit Muttermilch oder einer Milchnahrung entsprechend ergänzen. Nach zwei bis drei Wochen können Sie im Allgemeinen eine Trinkmahlzeit durch eine komplette Brei-Mahlzeit ersetzen.
Für den Start ins Breialter eignen sich alle Humana Fertigbreie, die „nach dem 4. Monat“ angeboten werden. Diese Breie setzen sich aus sehr leicht verdaulichen Zutaten zusammen.
Gute Erfahrungen haben viele Eltern mit dem Humana Bananen-Milchbrei gemacht:
Er ist glutenfrei und wird ohne Kristallzuckerzusatz hergestellt.
Dieses trifft auch zu für
Weitere ausführliche Informationen zum Humana Brei-Sortiment finden Sie in der Rubrik Produkte.
Wenn Sie Ihr Kind kuhmilchfrei oder allergenarm ernähren wollen/müssen, dann hat Humana auch hierfür geeignete Fertigbreie:
Bitte achten Sie darauf, mit der Einführung der Breikost auch ausreichend Flüssigkeit zum Trinken anzubieten, damit der Stuhl Ihres Kindes nicht zu fest wird.
Das Beikostalter beginnt mit dem 5. Lebensmonat. Es ist ganz Ihnen bzw. Ihrem Kind überlassen, welche Mahlzeit als Breimahlzeit gegeben wird. Mit der Beikost werden dem Kind "neue" Nahrungsmittel mit ungewohnter Struktur angeboten, an die sich das Verdauungssystem des Babys erst gewöhnen muss. Wird der Brei abends gegeben, kann es möglich sein, dass diese Nahrung "schwerer" im Magen liegt oder durch eine längere Verweilzeit im Darm nicht ganz so verträglich ist wie die gewohnte Kost. Insofern wird meistens die Mittagsmahlzeit als erste Breimahlzeit (anfänglich Gemüsebrei, dann Gemüse-Kartoffel- und später Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei) vorgezogen. Es gibt aber hier große individuelle Unterschiede, so dass man keine generelle Empfehlung aussprechen kann.
Wenn sich ein Fertigbrei beim Füttern verflüssigt, dann liegt das daran, dass der Brei mit dem Speichel Ihres Kindes in Berührung kommt. Beim Füttern bleibt automatisch etwas Speichel am Löffel hängen, der dann auf dem Teller für die Verflüssigung des Breis sorgt.
Im Speichel Ihres Kindes sind nämlich Enzyme enthalten, die eine Stärke abbauende Wirkung haben. Auf dem Teller beginnt gewissermaßen ein Verdauungsprozess, wie er sich auch im Mund Ihres Babys abspielt.
Möchten Sie vermeiden, dass der Brei auf dem Teller flüssiger wird, dann füttern Sie mit zwei Löffeln:
Wenn Sie bei der Brei-Zubereitung von vornherein eine etwas festere Konsistenz wählen, sind die letzten Löffelchen der Breimahlzeit meist weniger "dünn":
Muttermilch ist die beste Nahrung für Ihr Kind. Wissenschaftler und Ernährungsexperten raten, möglichst lange zu stillen. Wenn aus gesundheitlichen nicht oder nicht ausschließlich gestillt werden kann, geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihr Kind an das Fläschchen gewöhnen können.
Gut geeignet sind Wasser (z.B. Humana Babywasser) und Tees (z.B. von Humana). Humana Kräuter-Tee, Humana Früchte-Tee und Humana Fenchel-Tee mit Kümmel – erhältlich in Ihrer Apotheke – sind wohlschmeckende Durstlöscher. Sie können auch verdünnte Säfte geben, sollten aber darauf achten, dass diese teilweise recht hohe Gehalte an Zucker enthalten können. Die Kinder sollten nicht dauernuckeln, um einer Kariesförderung vorzubeugen.