Hat sich der Alltag mit dem Familienzuwachs erstmal eingestellt, können die Eltern auch wieder ans Ausgehen denken. Eine optimale "Vertretung" sind die Großeltern, Tante bzw. Onkel oder andere Verwandte.
Auch gute Freunde, die das Kind schon kennt, eignen sich als Kinderhüter. Doch nicht jede Familie kann auf so nahestehende Personen zurückgreifen. Warum also nicht einen Babysitter engagieren?
Die Suche
- Erkundigen Sie sich bei anderen Eltern in der Nachbarschaft nach zuverlässigen Babysittern oder inserieren Sie in der Regionalzeitung bzw. im Gemeindeblatt. Auch ein Aushang in Schulen oder Universitäten, im Pfarrhaus oder im Mütterzentrum kann hilfreich sein. Im Internet werden zudem einige Babysitter-Börsen angeboten.
- Es muss nicht unbedingt eine jugendliche Kinderbetreuung sein. So manch rüstige Seniorin hat auch Spaß am Kinderhüten.
Das Kennenlernen
- Lernen Sie Sich ganz in Ruhe und in entspannter Atmosphäre gegenseitig kennen. Babysitter, Eltern und Kind können so Vertrauen zueinander fassen. So erfahren alle, ob sie sich in der Situation wohl fühlen und zueinander passen. Denn nur, wer sich mit Kind und Eltern versteht, wird optimal und mit Freude babysitten.
- Laden Sie den potenziellen Betreuer zu einem "Probe-Sitting" ein, dann können Sie sehen, wie er bzw. sie mit Ihrem Kind umgeht und können aufkommende Fragen direkt klären.
- Babysitter und Eltern sollten im Vorfeld genau abstimmen, was die Aufgaben sein werden. Dazu gehört es auch, Regeln festzulegen.
Klare Regeln
- Rituale wie Zähneputzen oder das ins Bett bringen sollten ausführlich besprochen werden, damit das Kind Gewohntes wieder erkennt und sich auch in dieser neuen Situation - ohne seine Eltern - sicher und geborgen fühlt. Besprechen Sie "Familien-Regeln": Was darf Ihr Sprössling keinesfalls tun?
- Teilen Sie dem Babysitter die Gewohnheiten Ihres Kindes mit. Dazu gehören auch Informationen zu den Mahlzeiten.
Mahlzeiten
- Stellen Sie das Essen für Ihren Nachwuchs bereit oder geben Sie dem Babysitter genaue Anweisungen für die Zubereitung.
- Fläschchen machen, z.B. mit Humana-Produkten, ist kinderleicht: Das Pulver wird dazu einfach mit abgekochtem, auf ca. 50 Grad Celsius abgekühltem Wasser angerührt. Mit dem bereits keimfrei abgefüllten Humana-Babywasser kann man auf das Abkochen des Wassers verzichten. Mit einem Tropfen Milch auf der Innenseite des Handgelenks kann der Babysitter die Temperatur leicht und zuverlässig überprüfen. Diese sollte angenehm sein und darf in keinem Fall als heiß empfunden werden.
- Humana bietet je nach Alter des Kindes viele leckere Breie an, die ebenfalls leicht und bequem zuzubereiten sind, wie zum Beispiel der fruchtig-frische Kirsch-Banane Milchbrei.
Für den Fall der Fälle
- Die Eltern sollten immer ihre Handynummer hinterlassen, damit sie jederzeit erreichbar sind.
- Notieren Sie für den Babysitter auch die Nummer Ihres Aufenthaltsortes und von anderen Vertrauenspersonen, z. B. den Großeltern oder der Tante.
- Auch die Nummer Ihres Kinderarztes sollte nicht fehlen.
- Der Babysitter findet so im Notfall schnell Hilfe bei den richtigen Ansprechpartnern und dies ist sowohl für die Eltern als auch für den Betreuer ein beruhigendes Gefühl.
Bestellen Sie den Babysitter so frühzeitig, dass Sie die "Übergabe" in aller Ruhe gestalten können. Auch wenn es Ihnen schwerfällt, Ihr Kind mal für ein Weilchen loszulassen, gönnen Sie sich ruhig auch mal ein paar Stunden für sich. Ihr Kind lernt auf diese Weise die vorübergehende Abwesenheit der Eltern und damit den Babysitter als "Stellvertreter" zu akzeptieren. Sie kommen ja wieder!