In den ersten Monaten hat ein Baby in der Regel noch keinen Schlaf-Rhythmus. Etwa mit einem halben Jahr lernt es zwischen Tag und Nacht zu unterscheiden. Erst ab diesem Zeitpunkt ist es sinnvoll, Ihren Nachwuchs an regelmäßige Zu-Bett-Geh-Zeiten zu gewöhnen.
Bereits kleine Kinder haben durchaus sehr unterschiedliche Schlafbedürfnisse. Die meisten Babys können in einem Alter von 6 Monaten nachts 11 Stunden schlafen. Allen gemeinsam ist: kein Kind schläft "wirklich" durch. Der Unterschied ist aber, einige schlafen wieder ein, während andere wach bleiben und anfangen zu weinen. Rituale können den Kleinen helfen, leichter ein- und durchzuschlafen.
Wie Sie das Einschlafen erleichtern
- Eltern müssen zunächst entscheiden, welche Uhrzeit für das Zu-Bett-Gehen ihres Kindes die Richtige ist. Oft hängt dies von familiären Gewohnheiten ab, in die der Nachwuchs integriert werden muss. Wichtig ist vor allem ein täglich wiederkehrender Ablauf, bevor das Baby ins Bett gebracht wird.
- Das Abendessen sollte dabei immer zur gleichen Zeit, mindestens aber eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen erfolgen. Gerade für Kinder, die aufgrund ihres Alters noch nicht mit dem Brot essen vertraut sind, bieten die Humana Breie eine leckere und sättigende Abendmahlzeit.
- Anschließend folgt das Zähneputzen, Waschen und Umziehen. Dies sollte sich immer in der gleichen Reihenfolge vollziehen. So lernt das Baby den Ablauf kennen und weiß schon bald, wann es schlafen gehen soll.
- Auch ein immer wiederkehrendes Lied, eine Gute-Nacht-Geschichte, gemeinsames Schmusen, das Schließen der Vorhänge oder Rollläden oder das Abspielen einer Spieluhr helfen den Kleinen, die Abfolge wieder zu erkennen.
- Lassen Sie Ihrem Kind etwas Zeit, das Ritual kennen zu lernen. Legen Sie es immer zur gleichen Uhrzeit wach ins Bett. Anfangs wird es vielleicht protestieren, sich aber Tag für Tag an den neuen Rhythmus gewöhnen. Auch der kindliche Körper stellt sich darauf ein und das Baby wird bald immer zur gleichen Zeit müde werden.
Manche Einschlafhilfen verhindern ruhige Nächte
- Wenn Ihr Baby nachts aufwacht, überprüft es zunächst, ob es die gleiche Situation vorfindet wie beim Einschlafen. Ist dies nicht der Fall, fängt es in der Regel an zu weinen.
- Wenn ein Kind z. B. an der Brust der Mutter einschläft oder mit einer Milchflasche in der Hand, auf Mamas Arm oder in der Hängematte in den Schlaf gewiegt wird, dann findet es beim nächtlichen Aufwachen im eigenen Bett nicht die gleiche Situation vor und wird dadurch beunruhigt.
- Auch der Schnuller, der vielen Kindern zunächst beim Einschlafen hilft, fällt nachts aus dem Mund und kann gerade von kleinen Babys anfangs nicht gefunden werden. Später findet der ältere Nachwuchs ihn selbständig wieder oder entdeckt vielleicht ersatzweise seinen Daumen. Die besten Einschlafhilfen sind diejenigen, die Ihr Kind nachts selbst ertasten kann.