Die Haut kleiner Kinder ist sehr viel empfindlicher als die Haut Erwachsener. Sie besitzt noch keine Widerstandskraft und reagiert deshalb sehr viel sensibler auf Umwelteinflüsse. Der volle Hautschutz baut sich erst im Laufe der Jahre vollständig auf.
So pflegen Sie Ihr Kind
- Die Reinigung mit lauwarmen Wasser und einem weichen Tuch reicht meistens schon aus.
- Säuglingshaut sollte zudem nur leicht, aber regelmäßig eingecremt werden.
- Besonders wichtig ist immer der Schutz vor Wind und Wetter. Wenn einmal das Näschen verstopft ist, kann man zunächst mit einem feuchten Mull- oder Wattetupfer die Vorreinigung beginnen. Mit einem trockenen Tupfer werden anschließend die gelösten Schmutzteilchen entfernt.
- Beim Reinigen der Ohren ist besonders behutsam vorzugehen. Die Ohrmuschel sollten Sie mit einem angefeuchteten Tuch säubern. Kinderärzte raten davon ab, die inneren Gehörgänge zu reinigen. Das dort angesammelte Ohrenschmalz dient als Schutzfilter gegen Staub und Krankheitserreger.
- Sollten bei Ihrem Baby einmal die Lidränder der Augen verklebt sein, wischen Sie die Augen mit einem weichen, angefeuchteten Tuch aus. Wichtig: Immer vom äußeren Augenrand zur Nase hin wischen und für die Reinigung keine Watte verwenden.
- Weder für die Augen, die Nase oder die Ohren sollten Sie starre Wattestäbchen verwenden. Sie könnten Ihr Baby damit verletzen!
- Grundsätzlich gilt, die Anwendung von Pflegemitteln für Babys nicht zu übertreiben. Verwenden Sie deshalb möglichst immer die gleichen Produkte, um Hautirritationen vorzubeugen.
- Hat Ihr Baby ein trockene und gereizte Haut oder Hautveränderungen, wie Pilzinfektionen oder bakterielle Erreger kann Ihnen Ihr Kinderarzt weiterhelfen.
Optimaler Sonnenschutz
Die junge Haut Ihres Kindes und vor allem die Ihres Babys ist noch viel dünner als die Haut von Erwachsenen und bietet wenig Schutz vor direktem Sonnenlicht. Daher darf man Kleinkinder niemals der prallen Sonnenbestrahlung aussetzen und sie müssen auch bei diffusem Sonnenschein immer besonders geschützt werden.
- Cremen Sie Ihr Kind mindestens eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad ein, damit sich der Sonnenschutz auch wirklich entfalten kann.
- Achten Sie auf einen hohen Lichtschutzfaktor und verwenden Sie die Creme großzügig.
- Auch mit Sonnenschutz sollte Ihr Kind nicht zu lange in der Sonne bleiben. Meiden Sie auf jeden Fall die Mittagssonne zwischen 11 und 16 Uhr. Nutzen Sie die schwächere Morgen- und Nachmittagsonne für gemeinsame Unternehmungen im Freien.
- Sind Sie im Schwimmbad oder am Strand, müssen Sie ihr Kind nach dem Baden erneut eincremen. Denn mit jedem Bad bleibt ein Teil des Sonnenschutzes im Wasser. Allerdings müssen sie beachten, dass das Kind dadurch nicht länger in der Sonne bleiben kann.
- Ratsam ist es auch, je nach Empfindlichkeit der Haut, dem Kind während des Badens etwas anzuziehen, damit seine Schultern vor der Sonneneinstrahlung bedeckt sind.
- Achten Sie an heißen Tagen darauf, dass Ihr Kind ausreichend trinkt. Kinder können schnell austrocknen. Als optimaler Durstlöscher bietet sich das Humana Baby-Wasser an. Es ist keimfrei und enthält keinerlei Süßstoffe, somit ist es also nicht nur gegen den Durst das Beste, sondern auch für die Zähne der Kleinen ideal.
- Cremen Sie Ihr Kind nach dem Sonnenbad immer gut ein, damit die Haut durch das Baden und die Sonne nicht austrocknet.
- Wenn es wirklich mal zum Sonnenbrand kommt: Betroffene Stellen gut kühlen - Quark hat sich als kühlende Auflage besonders gut bewährt.