

In Deutschland werden 2 von 1000 Kindern mit einem Hörfehler geboren. Oft wird diese Erkrankung aber erst nach dem zweiten Lebensjahr entdeckt, weil sich ein schwerhöriger Säugling genauso wie ein hörender verhält.
Viel zu spät, denn ein Kind, das schwerhörig ist, lernt nur sehr verzögert oder schlimmstenfalls gar nicht zu sprechen. Durch einen Hörtest können eventuelle Hörstörungen frühzeitig erkannt und anschließend entsprechend therapiert werden.
Anfang 2009 wurde das Neugeborenen-Hörscreening deutschlandweit eingeführt. Diese Untersuchung ist für Ihr Kleines vollkommen schmerzfrei und sollte bis zur U2 durchgeführt werden. In der Regel wird der Hörtest in den Geburtskliniken angeboten, die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.