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Sprachförderung mit Spaßfaktor

Als "Spielzeug" können Fingerspiele immer und überall zum Einsatz kommen - sei es beim Wickeln, beim Anziehen oder beim Spazierengehen. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Je älter Ihr Baby wird, desto größer sein Entdeckerdrang. Bereits zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat wird alles, was raschelt, bunt ist oder sich bewegt neugierig erforscht. Nicht nur das Sehvermögen und das Gehör Ihres Kindes spielen bei der Entdeckung seiner Umwelt eine Rolle, auch die Hände werden zunehmend eingesetzt. Nach anfänglich reflexartigem Greifen kann ein Baby etwa mit vier Monaten Gegenstände gezielt fassen und festhalten. Indem Sie beispielsweise ein Kuscheltier oder Schmusetuch circa 20 cm vor seinem Gesicht hin- und herbewegen, animieren Sie Ihren Schatz zum Zupacken. Manchmal betrachtet Ihr Baby auch einfach nur seine kleinen Händchen, bewegt die Finger und versucht, sie in den Mund zu stecken.

Nicht nur die eigenen Hände faszinieren Ihren Sprössling, sondern auch die von Mama und Papa. Mit einfachen Fingerspielen können Sie Ihr Kind völlig begeistern.

Dabei stellen Sie zu einem Kinderreim oder -gedicht entweder mit Ihren Händen und Fingern Gegenstände, Personen und Aktionen nach oder Sie streicheln die im Text vorkommenden Körperstellen Ihres Babys sanft. Ältere Kinder können auch schon selbst mitmachen.

Fingerspiele machen Eltern und Kind nicht nur viel Spaß und sorgen für Nähe, sondern Sie trainieren damit ganz nebenbei auch die Sprache und Intelligenz Ihres Nachwuchses.

Denn:

  • Die Feinmotorik der Finger hängt eng mit dem Sprachvermögen zusammen. Die Bereiche für Fingerfertigkeit und Sprache liegen im Gehirn nah beieinander und sind verknüpft. Die Entwicklung des Sprachvermögens bei Babys beginnt erst dann, wenn die Feinmotorik der Finger einen ausreichenden Entwicklungsstand erreicht hat. Wenn Sie also regelmäßig mit den Fingern Ihres Kindes spielen, kann das die Reifung des Sprachzentrums beschleunigen.
  • Auch die Intelligenz entwickelt sich besser: Kinder lernen den Namen eines Gegenstands schneller, wenn sie ihn auch anfassen dürfen.

Mittlerweile gibt es eine beachtliche Fülle von Texten für Fingerspiele - von eingängigen Klassikern für die ganz Kleinen bis zum anspruchsvollen Reim für die Größeren. Wir haben ein paar Beispiele für Sie zusammengestellt.

Der Klassiker

Das ist der Daumen.
Der schüttelt die Pflaumen.

Der liest sie auf.
Der trägt sie nach Haus.

Und der Kleine, der isst sie alle auf.
(Ziehen Sie dabei sanft nacheinander an den Fingern Ihres Babys)

Hase und Maus

Kommt ein kleines Häschen,
das gibt deinem Näschen
(Vom Bauch hoch zum Kinn krabbeln)

mit viel Genuss (Das Kinn kitzeln)
einen Nasenhasenkuss (Nase anstupsen)

Kommt ein kleines Mäuschen,
das will in dein Häuschen
(Vom Bauch hoch zum Kinn krabbeln)

das Mäuschen das sagt piep (Das Kinn kitzeln)
ich habe dich zum Fressen lieb! (Nase anstupsen)

Himpelchen und Pimpelchen

Himpelchen und Pimpelchen, (Die Fäuste recken den Daumen nach oben)
die gingen auf einen Berg. (Mit einigen Fingern "nach-oben-Gehen")

Himpelchen war ein Heinzelmann, (Mit dem linken Daumen wackeln)
und Pimpelchen war ein Zwerg. (Mit dem rechten Daumen wackeln)

Sie blieben lange da oben sitzen (Fäuste auf den Tisch legen)
und wackelten mit den Zipfelmützen. (Heftig mit den Daumen wackeln)

Doch nach fünfundsiebzig Wochen (Daumen stillhalten)
sind sie in den Berg gekrochen, (Daumen in den Fäusten verstecken)
schlafen dort in guter Ruh.

Sei mal still und horch gut zu!
ch ch ch ch ch ch ......... (Schnarchgeräusche nachahmen)

Weitere Anregungen für Fingerspiele finden Sie u. a. hier:

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