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Wichtiger Hinweis

Stillen ist die beste Ernährung für Ihr Baby. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, Ihrer Hebamme oder anderem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie eine Säuglingsanfangsnahrung verwenden möchten.



Experten im Interview:

Folgemilch mit oder ohne Stärke? Das sagen Experten.

Seit 2015 verzichtet Humana bei der Herstellung der Folgemilch 2 auf den Zusatz von Stärke. In unserem Experten-Interview mit Dr. Michael Lohmann erfahren Sie, warum die Rezeptur geändert wurde.

Humana: Herr Dr. Lohmann, warum wird einigen Säuglingsnahrungen überhaupt Stärke hinzugefügt?

Lohmann: Anfangsnahrungen dürfen grundsätzlich ausgewählte Stärkeformen enthalten. Die in Deutschland üblichen PRE-Nahrungen enthalten nur Laktose als Kohlenhydratquelle. Dagegen kann eine Anfangsmilch 1 zusätzlich andere Kohlenhydrate enthalten, wie z. B. Stärke. Das kann für eine nachhaltigere Sättigung des Säuglings sorgen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Stärke bereits sehr früh von Säuglingen verdaut werden kann – allerdings nur in dosierten Mengen. Aus diesem Grund enthält die Richtlinie für Säuglingsanfangsnahrungen neben den Vorgaben für den Kohlenhydratgehalt auch eine Obergrenze für den Zusatz von Stärke. Für Folgenahrungen macht die Richtlinie, was den Zusatz von Stärke betrifft, keine Vorgaben. Das hängt damit zusammen, dass der Organismus im Folgemilchalter schon weiter entwickelt ist.

Humana: Für welche Säuglinge würden Sie eine Folgenahrung empfehlen?

Lohmann: In den ersten Monaten ist Stillen die beste Ernährung für alle Babys. Nach dem 4. bis 6. Monat reicht das Stillen bzw. die Fütterung mit PRE-Nahrung oder einer Anfangsmilch 1 allein nicht mehr aus. Ab dem Ende des ersten Lebenshalbjahres benötigt der Säugling gemäß den Empfehlungen der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin zusätzlich Energie und Nährstoffe aus der Beikost. Schrittweise werden nun Milchmahlzeiten durch Beikostmahlzeiten aus Gemüse, Obst, Kartoffeln und Getreideprodukten ausgetauscht.

Dr. Michael Lohmann, Leiter Med. Wiss. Deutschland

Stillen oder Milchnahrungen haben aber weiterhin ihren Platz in der Ernährung. Wenn aus unterschiedlichen Gründen nicht gestillt wird, ist Folgemilch 2 mit der Einführung der Beikost nach dem 6. Monat aufgrund ihrer Zusammensetzung die ideale Wahl. Sie enthält etwas mehr Energie und höhere Gehalte an Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen als Anfangsnahrungen.

Humana: Was ist dabei besser, eine Folgemilch mit oder ohne Stärke?

Lohmann: Nach Meinung vieler Ernährungsexperten ist Stärke ab dem Beikostalter als Kohlenhydratquelle in einer Milchnahrung nicht mehr erforderlich. Der höhere Energiebedarf des Babys soll über die Beikost gedeckt werden – nicht über zusätzliche Stärke in der Folgemilch. Denn durch die Beikost erhalten Babys bereits zusätzliche Kohlenhydrate wie Stärke oder Fruchtzucker.

Humana: Haben Sie deshalb die Rezeptur der Humana Folgemilch 2 geändert?

Lohmann: Ja, diese Empfehlung haben wir in der neuen Rezeptur für die Humana Folgemilch 2 ohne Stärke umgesetzt. Sie entspricht allen gesetzlichen Vorgaben der Säuglingsnahrungsrichtlinie, liefert aufgrund ihrer ausgewogenen Zusammensetzung ausreichend Energie für das Beikostalter und versorgt das Baby mit allen lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

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