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Senken Sie das Allergierisikio Ihres Babys

Im Grunde genommen ist eine Allergie eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe. Dabei stellen diese Stoffe selbst eigentlich keine gesundheitliche Gefährdung dar. Trotzdem: Allergiebeschwerden sind durchaus ernst zu nehmen. Von juckenden Augen bis zur Atemnot sind die Reaktionen vielfältig.

Vorbeugung während Schwangerschaft & Geburt

Bislang wurde nicht wissenschaftlich geklärt, ob eine allergenarme Ernährung während der Schwangerschaft das Auftreten von Allergien bei Säuglingen zu vermeiden hilft. Derzeit wird keine allergenarme Ernährung in der Schwangerschaft empfohlen, weil sich das Risiko einer unzureichenden Nährstoffzufuhr dadurch erhöht. Als erwiesen gilt jedoch, dass

  • das Rauchen der Mutter das Allergierisiko des Kindes erhöht.
  • Kinder, die auf natürlichem Weg geboren werden, seltener an Allergien erkranken als Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt gebracht wurden.

Bei einer natürlichen Geburt werden Keime von der Mutter auf das Baby übertragen, die wichtig für die Entwicklung des jungen Immunsystems sind.

Vorbeugung im Babyalter

Stillen ist die beste Ernährung für jedes Baby, vor allem, wenn bereits eine familiäre Allergieneigung vorliegt. Wenn möglich sollte das Kind während der ersten vier Monate gestillt werden. Reicht die Muttermilch nicht aus oder machen andere Gründe das Stillen unmöglich, so sollte das Baby bei erhöhtem Allergierisiko mit einer hypoallergenen HA-Nahrung gefüttert werden.

Vorbeugung ab dem Beikostalter

Um das Immunsystem zu trainieren, kann nach dem 4. Lebensmonat mit der Fütterung von Beikost begonnen werden. Wie bei nicht allergiegefährdeten Säuglingen auch, können nach und nach die verschiedenen Lebensmittel für eine ausgewogene, altersgerechte Mischkost eingeführt werden. Fisch z. B. wird heute ausdrücklich empfohlen und kann schon im ersten Lebensjahr den Speiseplan bereichern und den Säugling mit leicht verdaulichem Eiweiß und wertvollen Fettsäuren versorgen. Auch die schrittweise Einführung glutenhaltiger Getreidearten kann schon früh beginnen.

„Dreck reinigt den Magen!“

Sauberkeit und Hygiene sind besonders im 1. Lebenshalbjahr wichtig. Während der ersten sechs Monate sollten Sie Fläschchen, Sauger und Schnuller sterilisieren. Aber vergessen Sie bitte nicht, dass der Organismus Ihres Kindes auch unverträgliche Einflüsse (z. B. Viren, Bakterien, Pollen) kennen lernen muss, um einen Schutz dagegen entwickeln zu können. Sonst kann es sein, dass der Körper bei einem Kontakt mit diesen Stoffen entweder gar nicht (man wird z. B. krank) oder überheftig (allergische Reaktion) reagiert. Lassen Sie Ihr Kind ruhig mal mit Tieren oder bei Regen draußen spielen. Und auch das alte Sprichwort "Dreck reinigt den Magen!" gilt.

Was tun bei Zöliakie?

Zöliakie ist eine Unverträglichkeit des Dünndarms gegenüber Gluten. In Deutschland ist ungefähr 1 von 500 Menschen an Zöliakie erkrankt. Die Entstehung der Erkrankung ist im Einzelnen noch nicht geklärt. Fest steht allerdings, dass es eine genetische Veranlagung dafür gibt, die zusammen mit äußeren Einwirkungen zu der Krankheit führt.

Wann und wie entsteht Zöliakie?

  • Zöliakie beginnt meistens zwei bis vier Monate, nachdem Ihr Kind zum ersten Mal mit glutenhaltigen Nahrungsmitteln in Berührung gekommen ist, beispielsweise in Form von glutenhaltigen Breien.
  • Das erstmalige Auftreten von Zöliakie vom Zeitpunkt der Einführung glutenhaltiger Kost (z. B. glutenhaltiger Breie) an gerechnet, ist sehr variabel. Es kann sich von wenigen Wochen bis zu mehreren Jahren erstrecken.
  • 10 % der betroffenen Kinder unter zwei Jahren haben eine vorübergehende Zöliakie, die ab dem zweiten oder dritten Lebensjahr wieder verschwindet.

Nehmen an Zöliakie erkrankte Patienten glutenhaltige Nahrungsmittel auf, wird die Dünndarmschleimhaut zerstört und dadurch die umfassende Funktion der Verdauung sowie die Aufnahme der Nahrung beeinträchtigt. Durch den dauernden Kontakt mit Gluten verkümmern die Dünndarmzotten, das sind die fingerartigen Erhebungen des Darminnenraumes. Die Darmoberfläche wird glatt und kann der Aufgabe des Nährstofftransportes nur noch eingeschränkt nachkommen.

Wie erkenne ich Zöliakie?

  • Hauptmerkmal der Krankheit ist die mangelnde Gewichtszunahme bis hin zu chronischem Untergewicht aufgrund der durch die Zöliakie gestörten Dünndarmfunktion.
  • Hinzu kommen voluminöse, fetthaltige Durchfälle, mit denen wertvolle Bestandteile der Nahrung des Kindes unverdaut ausgeschieden werden.
  • Appetitlosigkeit, Reizbarkeit, Blähungen, Bauchschmerzen und Erbrechen sind häufig weitere Symptome.

Eine schnelle und eindeutige Diagnose ist häufig aufgrund der atypischen und vielschichtig auftretenden Beschwerden sehr schwierig. 

Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind an Zöliakie erkrankt ist, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dessen Diagnose entscheidet, ob Ihr Kind eine glutenfreie Ernährung einhalten muss, d. h. glutenhaltige Getreidesorten und alle daraus hergestellten Produkte müssen vom Speiseplan gestrichen werden. Normale getreidehaltige Milchbreie, Brot oder Gebäck sind ebenfalls ungeeignet. Unter strenger glutenfreier Ernährung regeneriert sich die Dünndarmschleimhaut und die Symptome vergehen innerhalb weniger Tage bzw. Wochen.

Der Humana Elternservice berät Sie gerne in Bezug auf die passenden Produkte für eine glutenfreie Ernährung Ihres Kindes. Weitere Informationen finden Sie auch bei der Deutschen Zöliakie Gesellschaft.

Was tun bei Lactose-Intoleranz/Kuhmilchunverträglichkeit?

Laktose-Intoleranz bezeichnet die Unverträglichkeit von Milchzucker (Laktose). Bei einer Kuhmilchunverträglichkeit kann es sich um eine Unverträglichkeit auf das Eiweiß handeln. Falls der Verdacht auf eine Laktose-Intoleranz oder Kuhmilchunverträglichkeit bestätigt wird, können Sie in Absprache mit Ihrem Kinderarzt Humana SL zur weiteren Ernährung Ihres Kindes verwenden – als Flaschennahrung vom ersten Fläschchen an und als Basis für die Zubereitung von kuhmilchfreien Breien.

Die Humana SL-Nahrung ist milcheiweiß- und milchzuckerfrei (daher der Name: sine lacte = ohne Milch). Sie enthält als Eiweißquelle ein – speziell für Säuglingsnahrungen – hochgereinigtes Sojaprotein-Isolat.

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