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Durchfallerkrankungen

Bei Babys ist Durchfall eine häufig auftretende, aber dennoch nicht zu unterschätzende Erkrankung. Der Organismus der Kleinen wird dadurch empfindlich angegriffen. Wussten Sie, dass Babys in den ersten sechs Stunden einer Durchfallerkrankung 5-10% ihres Gesamtgewichts verlieren können?
Eine mögliche Ursache für die Durchfallerkrankung Ihres Kindes kann ein (evtl. neu verabreichtes) Nahrungsmittel oder ein Medikament sein, das Ihr Kind nicht verträgt. Die häufigsten Auslöser sind jedoch Magen-Darm-Infektionen.

Die Humana Spezialnahrungen helfen Ihrem kleinen Liebling dabei, schnell wieder fit zu werden.

Bei einer Durchfallerkrankung Ihres Babys wenden Sie sich am Besten sofort an Ihren Kinderarzt, um mögliche Ursachen abzuklären. Seien Sie sich als Eltern bewusst, dass eine Durchfallerkrankung für Ihr Kind gefährlich werden kann - vor allem, wenn auch noch Erbrechen und/oder Fieber dazukommen sollten. Geben Sie Ihrem Kinderarzt ausführliche Informationen, wie sich der Durchfall bei Ihrem Kind darstellt, damit er die richtigen Entscheidungen für die Behandlung treffen kann.

Wie erkenne ich Durchfall?

  • Deutlich öfter Stuhlgang als üblicherweise.
  • Der Windelinhalt ist wässrig, gelblich bis grünlich und übelriechend.

Wie kann ich Infektionen vermeiden?

  • Falls andere Familienmitglieder unter Durchfall oder Erbrechen leiden, sollten diese nicht in zu engem Kontakt mit dem Baby kommen, um eine Ansteckung zu vermeiden.
  • Hände waschen: Vor der Zubereitung der Babynahrung, vor dem Füttern, Anziehen oder Wickeln des Babys empfiehlt es sich stets, die Hände sorgfältig mit Seife und warmem Wasser zu waschen.
  • Beim Fläschchen auf strikte Sauberkeit achten: Besonders in den ersten sechs Monaten sollten Sie die gereinigten Flaschen samt Zubehör immer im Sterilisator oder im Wasserbad auskochen.
  • Nahrungsreste stets wegschütten und niemals erneut aufwärmen.

Was kann ich bei Durchfall unternehmen?

Erster Schritt: Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes

Mit dem Durchfall verliert Ihr Kind viel Flüssigkeit und wichtige Mineralstoffe. Je kleiner Ihr Baby ist, desto größer ist die Gefahr der Austrocknung. In den ersten sechs bis zwölf Stunden der Durchfallerkrankung ist es daher wichtig, den Mineralstoff- und Wasserverlust aufzufangen. Speziell auf die Bedürfnisse von Babys abgestimmte Elektrolytlösungen (z. B. von Geburt an Humana Elektrolyt mit Fenchelgeschmack bzw. ab dem 12. Monat Humana Elektrolyt Banane) sind ideal, um verlorene Flüssigkeit schnell zu ersetzen und dadurch den Mineralstoffwechsel zu stabilisieren.

Das in abgekochtem Wasser aufzulösende Pulver sollte unmittelbar bei Auftreten der Durchfallerkrankung in Absprache mit dem Kinderarzt gegeben werden, um so eine rasche Wiederherstellung des notwendigen Flüssigkeitsbedarfs des Organismus zu gewährleisten.

Zweiter Schritt: Nahrungsaufbau

Im Anschluss an die Behandlung mit einer Elektrolyt-Lösung empfiehlt sich in Absprache mit dem Kinderarzt das Füttern mit einer speziellen Heilnahrung wie z. B. Humana HN Heilnahrung. Durch den hohen Bananenanteil sowie den niedrigen Fett- und Lactosegehalt ist dieses Produkt speziell auf die gestörte Verdauungsfunktion abgestimmt.

Die in den Bananen enthaltenen Faserstoffe nehmen überschüssiges Wasser im Darm auf, wodurch zur schnellen Normalisierung des Stuhls beigetragen wird. Die Ernährung mit Humana HN Heilnahrung sollten Sie solange beibehalten bis sich der Stuhlgang Ihres Kindes wieder normalisiert hat. Danach können Sie Ihren Nachwuchs behutsam auf die gewohnte Nahrung umstellen.

Achtung: Wenn der Kinderarzt eine hypoallergene oder kuhmilchfreie Ernährung empfohlen hat, darf Humana HN Heilnahrung nicht gegeben werden. Bitte verabreichen Sie in diesen Fällen verdünnte HA-Nahrung bzw. verdünnte SL-Nahrung.

Hilfreiche Tipps gegen Bauchweh

Das Baby ist unruhig, schreit und weint, ballt seine Händchen zu Fäusten und zieht ruckartig die Beine an - und das, obwohl Sie alles für das Wohl Ihres Kleinen getan haben. Die häufigste Ursache: Bauchweh. Für Eltern ist es sehr belastend, mit anzusehen, wie sich ihr Baby quält. Vielleicht ist es ein kleiner Trost zu wissen, dass dahinter so gut wie nie eine Krankheit steckt.

Gerade bei sehr jungen Säuglingen können das häufig noch nicht ausgereifte Verdauungssystem sowie vermehrtes Luftschlucken beim Trinken Gründe für Bauchweh und Blähungen sein.

Wie kann ich Bauchweh entgegenwirken?

Beim Stillen kann auch ein zu starker Milchspendereflex der Mutter unter Umständen eine Ursache für vermehrtes Luftschlucken des Babys sein. In diesem Fall lassen Sie sich von Ihrer Hebamme eine entsprechende Stillposition zeigen.

Reicht die Muttermilch nicht aus oder machen andere Gründe das Stillen unmöglich, sollten Sie beim Füttern Ihres Kindes mit Flaschennahrung darauf achten, dass es nicht zu große Milchmengen auf einmal schlucken muss. Das Loch des Flaschensaugers sollte auf das Alter des Kindes und die Konsistenz der Nahrung abgestimmt sein, damit Ihr Kind nicht zu hastig trinkt und nicht zu viel Luft schluckt. Das Loch hat die richtige Größe, wenn sich pro Sekunde nur etwa ein Tropfen löst.

Schütteln Sie das Fläschchen bei der Zubereitung nicht zu stark, sonst bilden sich Luftblasen. Sollte doch einmal zuviel Schaum entstehen, sollten Sie ihn reduzieren, indem Sie die Flasche in einem kalten Wasserbad oder unter fließend kaltem Wasser leicht schwenken. Außerdem ist es wichtig, immer wieder kurze Pausen zu machen und Ihr Baby zum Bäuerchen zu animieren. Nehmen Sie sich Zeit zum Füttern und sorgen Sie für Ruhe während und nach der Mahlzeit.

Anschließend können eine sanfte Bauchmassage mit handwarmem Öl und leises Reden beruhigend auf das Kind wirken. Ein vorgewärmtes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche hilft auch gegen Babys Bauchweh. Wichtig: Die Wärmequelle immer in ein Handtuch wickeln und die Temperatur mit dem Handrücken prüfen.

Hat Ihr Kind parallel zu den Bauchschmerzen Fieber, anhaltenden Durchfall oder Verstopfung, fragen Sie in jedem Fall Ihren Kinderarzt. Das gilt auch, wenn Sie vermuten, dass sich hinter den Bauchschmerzen andere ernste Ursachen verbergen.

Blähungen belasten Babys Bauch

Blähungen können verschiedene Ursachen haben. Es kann sich bei Ihrem Baby um die in den ersten Lebensmonaten auftretenden Dreimonatskoliken handeln. Diese können im Allgemeinen auf das noch unreife Magen-Darm-System Ihres Babys zurückgeführt werden.

Wie kann ich Blähungen entgegenwirken?

  • Verzichten Sie während der Stillzeit auf blähende Nahrungsmittel und scharfe Gewürze.
  • Ein beliebtes Mittel gegen Blähungen ist Fencheltee. Fenchel ist bekannt für seine entkrampfende Wirkung. Wenn Sie stillen, trinken Sie selbst auch Fenchel- oder Kümmeltee. So gelangen die Wirkstoffe über die Muttermilch in den Darm des Babys. Erhält Ihr Baby eine Säuglingsnahrung können Sie auch Fencheltee zur Zubereitung verwenden.
  • Bei Blähungen kann Ihrem Baby eine sanfte Bauchmassage gut tun. Unterstützen Sie das Bäuerchen durch sanft kreisende Bewegungen auf dem Bauch.
  • Auch eine Wärmflasche kann helfen.

Wenn keine Besserung eintritt, wenden Sie sich an Ihre Hebamme oder Ihren Kinderarzt.

Was tun bei Verstopfung?

Hat Ihr Baby eine Verstopfung, geben Sie ihm keine Abführmittel, sondern mehr Flüssigkeit (z. B. Tee) oder in Absprache mit dem Kinderarzt zusätzlich Milchzucker mit dem Fläschchen. Gerade bei Beikost-Kindern sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Bieten Sie ihnen abgekühltes abgekochtes Wasser, Saftschorlen oder ungesüßten Tee an. In den Umstellungsphasen auf Beikost kann auch Birnenpüree (evtl. mit Wasser verdünnt) gegeben werden, damit der Stuhl weich bleibt. Sollte der Stuhl immer noch zu hart sein, können Sie Milchzucker (Lactose) geben. Milchzucker fördert den Aufbau einer gesunden Darmflora und regt bei Verstopfung den Stuhlgang schonend an. Er verursacht dabei keine Gewöhnungseffekte und kann solange zugesetzt werden, wie es für Ihr Baby erforderlich ist. Beginnen Sie mit sehr geringen Mengen (siehe Empfehlungen des Herstellers) und verteilen Sie die Milchzuckergabe über den ganzen Tag. Zu große Mengen können zu Blähungen führen.

Sollten sich die Verdauungsprobleme Ihre Kindes nicht lösen, geben Sie ihm nach Rücksprache mit Ihrem Kinderarzt Humana Comfort – die Spezialnahrung gegen Blähungen, Verstopfung und Drei-Monats-Koliken.

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