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Das richtige Trinken von Geburt an

Während der ersten vier Lebensmonate bekommt Ihr Baby normalerweise genügend Flüssigkeit über die Muttermilch oder das Fläschchen. Nur bei großer Hitze, Fieber, Durchfall oder Erbrechen müssen Sie seinen Flüssigkeitsverlust ausgleichen. Wenn Sie Beikost füttern, sollten Sie Ihr Kind an zusätzliche Flüssigkeit gewöhnen, damit der Stuhl nicht zu fest wird. Je mehr feste Nahrung auf dem Speiseplan steht, desto mehr müssen Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. 

Parallel zur Beikost sollte Ihr Kind folgende Trinkmenge erhalten:

  • Babys vom 4. bis 6. Monat etwa 250 ml pro Tag
  • Babys ab dem 6. Monat etwa 500 ml pro Tag
  • Kinder zwischen 1 und 4 Jahren etwa 1 Liter pro Tag
  • Kinder über 4 Jahren mindestens 1 Liter pro Tag

Bitte beachten Sie:

  • Damit Ihr Baby nicht schon vor dem Essen satt ist, sollten Sie Flüssigkeit immer zu oder nach dem Essen reichen.
  • Überlassen Sie Ihrem Kind das Fläschchen nicht zum Dauernuckeln, da dies zu Karies führen kann! Es sollte zügig seinen Durst stillen, wobei Sie die Flasche halten sollten.
  • Gewöhnen Sie Ihr Kind so früh wie möglich daran, aus einer Tasse zu trinken.

Hinweis: Wenn der tägiche Stuhlgang weich ist, reicht die angebotene Menge an Flüssigkeit aus.

Wasser ist nicht gleich Wasser

  • Mineralwasser: Mineralwasser unterliegt nicht der strengen Trinkwasserverordnung, zum Teil sind höhere Grenzwerte als bei Trinkwasser erlaubt. Hinzu kommt, dass sich Mineralwässer in der Zusammensetzung ihrer Mineralstoffe erheblich voneinander unterscheiden können. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Mineralwasser beispielsweise mehr Natrium enthält, als es für Ihr Baby gut ist. Achten Sie beim Kauf auf den Zusatz "Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung".
  • Leitungswasser: Kinderärzte diskutieren seit langem, ob die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Höchstwerte für Trinkwasser wirklich ausreichen, um Babys wirksam zu schützen. Dank der strengen Auflagen, die die Trinkwasserverordnung in Deutschland für Inhaltsstoffe vorgibt, ist Leitungswasser hierzulande dennoch meist verträglich. Nur in wenigen Regionen werden die zulässigen Grenzwerte überschritten. In den meisten Fällen sind sie für Erwachsene in geringer Konzentration auch nicht gesundheitsschädlich. Anders aber sieht der Fall im zarten Kindesalter aus: denn je kleiner der Organismus ist, desto empfindlicher reagiert er. Insbesondere, wenn in Altbauten das Wasser durch Bleirohre fließt, können Stoffe freigesetzt werden, die für die Gesundheit von Babys und Eltern buchstäblich Gift sind. Besonders problematisch ist auch saures Wasser aus neuen Kupferleitungen. Lassen Sie im Zweifelsfall Ihr Leitungswasser analysieren und verwenden Sie kein Wasser, das über Nacht in der Leitung gestanden hat.

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