Beikoststart: Bereit für den ersten Löffel?

Mit dem Beginn des 5. Lebensmonats, spätestens Anfang des 7. Monats, ist dein Liebling normalerweise so weit entwickelt, dass er neben der Milch auch den ersten Brei bekommen kann. Wichtig, gerade am Anfang: Entspannt schmeckt's am besten!
Humana süßes Baby isst Nudeln mit Gabel

Die erste Mahlzeit

Die erste Beikost wird üblicherweise als Mittagsmahlzeit gefüttert, vor dem Stillen oder dem Fläschchen. Für die ersten Löffelchen sollte dein Kind möglichst entspannt und gut gelaunt sein, da es sonst keine Lust auf Experimente hat. Ist es zu hungrig und ungeduldig, solltest du deinem Baby vorab etwas Milch geben – aber nur so viel, dass der erste Hunger gestillt ist und es sich auf das Essen mit dem Löffel konzentrieren kann.

Der Beikoststart - jetzt geht's los!

  • Startklar für den Brei?
    Es gibt mehrere Anzeichen dafür, dass dein kleiner Sonnenschein schon bereit für Beikost ist
    • Er schaut dir beim Essen interessiert zu: Jedem Löffel, den du zum Mund führst, folgt er mit den Augen.
    • Er öffnet den Mund, schmatzt mit den Lippen und bewegt den Kopf auf den Löffel zu.
    • Er fängt an zu kauen und sein "Zungenstoßreflex" wird schwächer. Er greift nach Lebensmitteln, kaut darauf herum und schiebt sich feste Nahrung nicht mehr reflexartig aus dem Mund heraus.
    • Er kaut unermüdlich auf seinen Händen und Spielsachen herum und speichelt sehr stark.
    • Zwischen den Mahlzeiten wird dein Baby zunehmend ungeduldiger. Die Stillabstände verkürzen sich wieder.
  • Erst eine Zutat, dann variieren.
    Starte beim ersten Brei mit nur einer Zutat und gewöhne dein Kind langsam daran.

    Zu Beginn bietet sich ein Gemüsebrei (z.B. Pastinake oder Karotte) an, da dieser den meisten Kindern schmeckt und sehr gut vertragen wird. 

    Wenn die Fütterung einer Sorte nach 2-3 Tagen funktioniert, kannst du auch schrittweise als zweite Zutat etwas pürierte Kartoffel hinzunehmen und nach Gewöhnung als dritte Zutat ca. 20-30g gekochtes, püriertes Fleisch. Nach einer Eingewöhnungszeit von 3-4 Wochen liefert eine Gemüse-Kartoffel-Fleischmahlzeit eine Portion von rund 180-220 g. Variiere bei den Zutaten Schritt für Schritt, dass fördert die Offenheit des Babys gegenüber neuen Lebensmitteln, wenn es älter wird. Bedenke dabei, dass Säuglinge in den ersten Monaten noch keine Vorliebe für Zucker und Salz zeigen. Daher solltest du auf Produkte mit Zusätzen wie Zucker, Salz und Aromen oder Gewürzen verzichten.

    Etwa nach einem Monat kannst du eine weitere Milchmahlzeit, vorzugsweise am Abend, durch einen Milch-Getreide-Brei ersetzen. Die Breimahlzeit am Abend sorgt für eine gute Sättigung und damit zugleich für einen ruhigen Schlaf.

    Wenn sich dein Baby an diese Mahlzeit gewöhnt hat, kannst du auch beginnen am Nachmittag einen milchfreien Getreide-Obst-Brei anzubieten.

    Als übrige Mahlzeiten solltest du weiterhin Flaschennahrung geben oder stillen bis zum Übergang zur kindgerechten Familienkost. Dein Kind kann etwa ab einem Jahr an den Familienmahlzeiten teilnehmen. Sobald du feste Kost gibst, braucht dein Kind zusätzlich etwas zu trinken, damit der Stuhl nicht zu fest wird.

  • Die richtigen Lebensmittel wählen
    Vorsicht bei bestimmten Lebensmitteln.

    Wenn du schrittweise mit der Beikosteinführung beginnst, solltest du die Zutaten achtsam wählen. Dein Baby sollte keine leicht verderblichen Lebensmittel essen wie z. B. rohen Fisch, Ei. Bei ganzen Nüssen droht zudem Verschluckungsgefahr.


Humana süßes Baby isst Müsli

Jedes Baby ist einzigartig.

Da das Essen mit dem Löffel für dein Kind noch sehr ungewohnt ist, werden anfangs meist nur kleine Mengen verzehrt. Biete ihm anschließend noch eine Milchmahlzeit an. Hat dein Baby das Essen mit dem Löffel gelernt, kannst du die Menge der Breimahlzeit entsprechend erhöhen oder ein Menü reichen: z. B. die Kombination aus Gemüse und Fleisch.

Habe etwas Geduld, denn dein kleiner Liebling muss erst mal lernen, den Brei vom Löffel zu lutschen und jedes Baby hat dabei sein eigenes Tempo.

Tipp: Verwende zu Beginn am besten einen weichen, flachen und abgerundeten Löffel, dann ist es für deinen kleinen Sonnenschein einfacher.


Das richtige Trinken von Geburt an

Während der ersten 4 Lebensmonate bekommt dein Baby normalerweise genügend Flüssigkeit über die Muttermilch oder das Fläschchen. Nur bei großer Hitze, Fieber, Durchfall oder Erbrechen musst du seinen Flüssigkeitsverlust ausgleichen.

Wenn du Beikost fütterst, solltest du dein Kind an zusätzliche Flüssigkeit gewöhnen, damit der Stuhl nicht zu fest wird. Je mehr feste Nahrung auf dem Speiseplan steht, desto mehr musst du auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Humana Baby pflückt Blumen mit Mama

Trinken im Beikostalter

  • Wasser ist nicht gleich Wasser
    Wasser ist nicht gleich Wasser

    Mineralwasser: Mineralwasser unterliegt nicht der strengen Trinkwasserverordnung, zum Teil sind gesetzlich höhere Grenzwerte als bei Trinkwasser erlaubt. Hinzu kommt, dass sich Mineralwässer in der Zusammensetzung ihrer Mineralstoffe erheblich voneinander unterscheiden können. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Mineralwasser beispielsweise mehr Natrium enthält, als es für dein Baby gut ist. Achte daher beim Kauf auf den Zusatz "Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung".

    Leitungswasser: Dank der strengen Auflagen, die die Trinkwasserverordnung in Deutschland für Inhaltsstoffe vorgibt, gilt Leitungswasser hierzulande als unproblematisch. Nur in wenigen Regionen werden die zulässigen Grenzwerte überschritten. In den meisten Fällen sind sie für Erwachsene in geringer Konzentration auch nicht gesundheitsschädlich. Anders aber sieht der Fall im zarten Kindesalter aus: denn je kleiner der Organismus ist, desto empfindlicher reagiert er. Insbesondere, wenn in Altbauten das Wasser noch durch Bleirohre fließt, können Stoffe freigesetzt werden, die für die Gesundheit von Babys und Eltern buchstäblich Gift sind. Besonders problematisch ist auch saures Wasser aus neuen Kupferleitungen oder Wasser das chloriert wird. Lass im Zweifelsfall dein Leitungswasser analysieren oder lies auf der Homepage deines regionalen Wasserversorgers entsprechende Analysen des Trinkwassers nach. Verwende kein Wasser, das über Nacht in der Leitung gestanden hat. 

  • Die richtige Trinkmengen?
    Parallel zur Beikost sollte dein Kind folgende Trinkmenge erhalten:
    • Babys vom 5. Monat bis zum 12. Monat ca. 400-500 ml pro Tag
    • Kinder zwischen 1 und 4 Jahren etwa 820 ml pro Tag
    • Kinder über 4 Jahren bis unter 10 Jahren rund 1 Liter pro Tag

    Hinweis: Wenn der tägliche Stuhlgang weich ist, reicht die angebotene Menge an Flüssigkeit aus.

Wertvolle Tipps, die du unbedingt beachten solltest

Damit dein Baby nicht schon vor dem Essen satt ist, solltest du Flüssigkeit immer zu oder nach dem Essen reichen.

Überlasse deinem Kind das Fläschchen nicht zum Dauernuckeln, da dies zu Karies führen kann! Es sollte zügig seinen Durst stillen, wobei du die Flasche halten solltest.

Gewöhne dein Kind so früh wie möglich daran, aus einer Tasse zu Trinken.


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