Tipps bei 3-Monats-Koliken:
das hilft gegen Babys Bauchweh

Dein Baby ist unruhig, schreit und weint, ballt seine Hände zu Fäusten und zieht ruckartig die Beine an - und das, obwohl du alles für das Wohl deines Kleinen getan hast. Die häufige Ursache: dein Baby leidet unter 3-Monats-Koliken. Wir haben dir ein paar Tipps zusammen gestellt, die Babys Bäuchlein gut tun können.
Humana Eltern küssen Baby

Humana Baby lächelt Mama an

Tipp 1: Beobachte dein Baby genau

Nimm dir die Zeit, dein Baby genau zu beobachten und seine Bedürfnisse zu erkennen: Hat es vielleicht Hunger? Ist die Windel voll? Oder braucht es nur etwas Ruhe? 

Eine ruhige Umgebung und ein geregelter Tagesablauf helfen hierbei. Wird dein Kind unruhig oder schreit, klopfe ihm nicht auf den Rücken. Vermeide unruhige Bewegungen ebenso wie laute Musik und geräuschvolle Spielgeräte. Wenn du dein Baby schaukelst, mache es ruhig und langsam. 

Ist es Zeit zum Einschlafen, lass deinem Kind Ruhe dafür und springe nicht gleich sofort auf, wenn es schreit. Lege dich nicht zu deinem Säugling, um ihm beim Einschlafen zu helfen. Für manche Kinder ist es hilfreich, wenn das Kinderzimmer nicht ganz dunkel ist und dein Kind dich im benachbarten Raum sprechen hört. 

Atme tief durch und mache dir bewusst, dass dein Kind sich noch nicht anders äußern kann, als durch Schreien. Und bleib gelassen und ausgeglichen, auch wenn es manchmal schwer fällt.

Soll ich als stillende Mutter meine Ernährung ändern?

Früher wurde stillenden Müttern empfohlen, Nahrungsmittel mit blähenden Inhaltsstoffen wie z.B. Hülsenfrüchte, Kohlgemüse oder Zwiebeln zu meiden. Für einen vorbeugenden Verzicht gibt es jedoch keine eindeutigen Belege. Heute wird davon ausgegangen, dass bei stillenden Müttern eine Ernährungsumstellung
meist nicht hilfreich ist, um den 3-Monats-Koliken entgegen zu wirken. Vielmehr sollte der Speisezettel nicht unnötig eingeschränkt werden, um die ausgewogene Nährstoffversorgung der Mutter nicht zu gefährden.

Im Einzelfall kann bei begründetem Verdacht ein Auslassen verdächtiger Nahrungsmittel angebracht sein. Lass dich von deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt beraten.


Humana Baby hält Papas Finger

Tipp 2: Das richtige Füttern mit dem Fläschchen

  • Lass dein Kind nicht nur nach, sondern auch schon während den Mahlzeiten vorbeugend kleine Pausen zum Aufstoßen machen.
  • Achte beim Füttern mit der Flasche auf die richtige Größe des Saugers und des Saugerlochs. Die Nahrung sollte langsam heraustropfen, wenn du die Flasche über Kopf hältst.
  • Halte die Flasche so, dass der Sauger stets blasenfrei mit Milchnahrung gefüllt ist.
  • Richte deine Dosierung der Nahrung genau nach den Angaben auf der Packung und bereite die Nahrung nicht zu stark konzentiert zu.

Tipp 3: Entspannung für dein Baby

  • Trage dein Baby in Bauchlage herum, dem sogenannten „Fliegergriff“: Lege dafür deinen Kleinen mit dem Bauch auf den Unterarm und stütze es mit der anderen Hand vorsichtig ab.
  • Viel Körperkontakt schenkt deinem kleinen Sonnenschein Geborgenheit und Beruhigung.
  • Eine kleine, halb gefüllte (nicht heiße!) Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernkissen an den Babybauch zu legen, tut deinem Baby gut. Teste die Temperatur unbedingt vorher innen an deinem Handgelenk, damit sich dein Baby nicht verbrennt.
  • Auch Baden kann dein Baby entspannen.
  • Singen hat sich bewährt, denn es beruhigt dein Baby und dich selbst.
Humana Papa sieht sein Baby liebevoll an

Suche Hilfe bei deinem Kinderarzt, wenn ...

… dein Kind nicht mehr an Gewicht zunimmt.
… es nicht trinken mag oder Füttern ein Problem wird.
… es viel spuckt und dabei Schmerzäußerungen zeigt, oder vermehrt den Rücken überstreckt.
… Schlafstörungen deines Babys hinzukommen.
… du dich überfordert fühlst.
… du Sorge hast, dass das Schreien dich so wütend und verzweifelt macht, dich nicht mehr kontrollieren zu können.

Sprich außerdem mit deiner Hebamme.


Humana - Baby liegt auf dem Bett und turnt

Tipp 4: Babybauch-Massage

Ab der 6. Lebenswoche* kannst du die Bauchmassage bei deinem Baby ausprobieren. Eine Bauchmassage erleichtert nicht nur die Verdauung, das gemeinsame Erlebnis entspannt auch dein Kleines und dich selbst und fördert das Verständnis füreinander.

Voraussetzungen hierfür sind: 

  • Babygerechtes Öl oder Massagesalbe.
  • Eine angenehm warme Umgebung (Tipp: Wärmestrahler über dem Wickeltisch).
  • Eine ruhige Atmosphäre – denke daran, auch dein Telefon auszustellen.
  • Regelmäßigkeit – lass die Massage zu einem gemeinsamen Ritual werden.
  • Zustimmung des Babys: Du wirst merken, wenn es für dein Kleines nicht angenehm ist. Dann probiere es lieber ein anderes Mal.
  • Die Zeit nach dem Mittagsschlaf ist günstig, bitte massiere dein Baby niemals mit vollem Magen. Der Wickeltisch ist ein geeigneter Ort, da es eine gewohnte Umgebung für dein Baby ist. Außerdem ist er in seiner Höhe auf dich eingestellt. Idealerweise bedeckst du die Wickelauflage noch mit einem angewärmten Tuch.
  • Lehne die Beinchen deines Babys gegen deinen Körper. Durch Augenkontakt und Beobachtung deines Babys erkennst du, was ihm gefällt. Mit sanften, kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn streichst du mit deinen Fingerkuppen um den Nabel herum. So löst du Blähungen und Verkrampfungen und regst die Verdauung deines Babys an. Zum Abschluß drückst du die Knie deines Babys noch ein paar Mal vorsichtig Richtung Bauch, damit die Winde leichter abgehen können.
  • Die Wirkung der Massage kannst du durch Verwendung eines erwärmten Kirsch- oder Traubenkernkissens steigern. In dem Fall verzichte bitte auf das Öl bzw. die Massagesalbe.

* Wichtig: Der Nabel deines Kindes muss innerlich stabil sein. Bitte berate dich mit deiner Hebamme.

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