piùlatte®
Nahrungsergänzungsmittel für stillende Mütter mit Bockshornklee und Lacta-Plus-Komplex.
Dein Baby ist unruhig, schreit und weint, ballt seine Hände zu Fäusten und zieht ruckartig die Beine an - und das, obwohl du alles für das Wohl deines Kleinen getan hast. Die häufige Ursache: dein Baby leidet unter 3-Monats-Koliken. Wir haben dir ein paar Tipps zusammen gestellt, die Babys Bäuchlein gut tun können.
Nimm dir die Zeit, dein Baby genau zu beobachten und seine Bedürfnisse zu erkennen: Hat es vielleicht Hunger? Ist die Windel voll? Oder braucht es nur etwas Ruhe?
Eine ruhige Umgebung und ein geregelter Tagesablauf helfen hierbei. Wird dein Kind unruhig oder schreit, klopfe ihm nicht auf den Rücken. Vermeide unruhige Bewegungen ebenso wie laute Musik und geräuschvolle Spielgeräte. Wenn du dein Baby schaukelst, mache es ruhig und langsam.
Ist es Zeit zum Einschlafen, lass deinem Kind Ruhe dafür und springe nicht gleich sofort auf, wenn es schreit. Lege dich nicht zu deinem Säugling, um ihm beim Einschlafen zu helfen. Für manche Kinder ist es hilfreich, wenn das Kinderzimmer nicht ganz dunkel ist und dein Kind dich im benachbarten Raum sprechen hört.
Atme tief durch und mache dir bewusst, dass dein Kind sich noch nicht anders äußern kann, als durch Schreien. Und bleib gelassen und ausgeglichen, auch wenn es manchmal schwer fällt.
Früher wurde stillenden Müttern empfohlen, Nahrungsmittel mit blähenden Inhaltsstoffen wie z.B. Hülsenfrüchte, Kohlgemüse oder Zwiebeln zu meiden. Für einen vorbeugenden Verzicht gibt es jedoch keine eindeutigen Belege. Heute wird davon ausgegangen, dass bei stillenden Müttern eine Ernährungsumstellung
meist nicht hilfreich ist, um den 3-Monats-Koliken entgegen zu wirken. Vielmehr sollte der Speisezettel nicht unnötig eingeschränkt werden, um die ausgewogene Nährstoffversorgung der Mutter nicht zu gefährden.
Im Einzelfall kann bei begründetem Verdacht ein Auslassen verdächtiger Nahrungsmittel angebracht sein. Lass dich von deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt beraten.
Generelle Tipps für deine Ernährung während der Stillzeit findest du hier.
… dein Kind nicht mehr an Gewicht zunimmt.
… es nicht trinken mag oder Füttern ein Problem wird.
… es viel spuckt und dabei Schmerzäußerungen zeigt, oder vermehrt den Rücken überstreckt.
… Schlafstörungen deines Babys hinzukommen.
… du dich überfordert fühlst.
… du Sorge hast, dass das Schreien dich so wütend und verzweifelt macht, dich nicht mehr kontrollieren zu können.
Sprich außerdem mit deiner Hebamme.
Ab der 6. Lebenswoche* kannst du die Bauchmassage bei deinem Baby ausprobieren. Eine Bauchmassage erleichtert nicht nur die Verdauung, das gemeinsame Erlebnis entspannt auch dein Kleines und dich selbst und fördert das Verständnis füreinander.
Voraussetzungen hierfür sind:
* Wichtig: Der Nabel deines Kindes muss innerlich stabil sein. Bitte berate dich mit deiner Hebamme.
- Dr. Bea Merscher | Kinderärztin -
Für viele Eltern ist es bereits eine wichtige Entlastung, wenn sie wissen: Die Beschwerden des Babys sind vorübergehend! Sie treten unabhängig von der Ernährung auf und haben nichts mit einem Fehlverhalten oder mangelnder Fürsorge der Eltern zu tun.
Um akute Koliken zu meistern, ist viel Nähe besonders hilfreich: Tragen, behutsames Halten und direkter Körperkontakt vermitteln Sicherheit und fördern Beruhigung. Auch Wärme kann entlasten und entspannen, zum Beispiel durch ein lauwarmes Kirschkernkissen auf dem Bauch. Beim Füttern empfiehlt es sich, auf ein ruhiges Tempo zu achten, damit das Baby möglichst wenig Luft schluckt. Nach jeder Mahlzeit sollte ein Bäuerchen ermöglicht werden. Sanfte Bewegung – etwa Wiegen oder rhythmisches Schaukeln – kann ebenfalls beruhigend wirken. Eine leichte Bauchmassage im Uhrzeigersinn, zum Beispiel mit warmem Kümmelöl, unterstützt die natürliche Darmtätigkeit und wird von vielen Säuglingen gut angenommen.
Weitere Artikel, die für dich während der Stillzeit interessant sein könnten, findest du hier.
In diesen Artikeln findest du Wissenswertes über die Babyzeit.